Am kommenden Donnerstag tagt die monatlich stattfindende Bezirksverordnetenversammlung. Die SPD bringt in diese zahlreiche Anträge zu Straßen im Mahlsdorfer Norden ein. „Alles Mahlsdorf“ zeigt diese im Detail.

 

 

Landsberger Straße: Die SPD möchte mit Unterstützung der Bezirksverordnetenversammlung das Bezirksamt ersuchen, ein Tempolimit von 30 km/h auf der Landsberger Straße zu überprüfen. Auch verkehrsberuhigende Elemente wie Fahrbahnverengungen mit Begrünung oder Aufpflasterungen sollen mitgedacht werden. Hinzu soll die Errichtung von Querungshilfen für Fußgängerinnen und Fußgänger, insbesondere für Kinder auf dem Schulweg zur Mahlsdorfer Grundschule oder Gemeinschaftsschule, überprüft werden. Ebenso soll, so heißt es in einem weiteren Antrag, im Abschnitt der Landsberger Straße zwischen Kieler Straße und Altonaer Straße zumindest einseitig eine sichere, durchgängige Gehwegverbindung geschaffen werden.

 

 

Greifswalder Straße: „Alles Mahlsdorf“ berichtete bereits mehrfach über die für alle Verkehrsteilnehmenden schwierige Situation, seit Jahren gibt es hier Beschwerden von Anwohnenden. Vor allem die unzureichenden Gehwege, die für mobilitätseingeschränkte Personen kaum nutzbar sind, die Gefährdungen durch enge Straßenverhältnisse (insbesondere im Begegnungsverkehr mit Bussen) und die mangelhafte Entwässerung sorgen für Kritik. Die SPD möchte nun das Bezirksamt dazu bringen, eben jene Punkte zu überprüfen und kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Situation umzusetzen. Hinzu soll die Möglichkeit einer Einbahnstraßenregelung unter Berücksichtigung der bestehenden Buslinienführung erneut diskutiert, alternative Verkehrsführungen im Umfeld (z. B. Kieler Straße) mitgedacht und die Anwohnenden einbezogen werden. 

 

Lenbachstraße: Die Lenbachstraße weist seit Jahren erhebliche bauliche Defizite auf. Anwohnende beschreiben die Straße als „Berg- und Talbahn“ mit regelmäßig auftretenden großen Pfützen und erheblichen Einschränkungen für den Fuß- und Radverkehr. Insbesondere fehlende Gehwege und unzureichende Entwässerung stellen ein Sicherheitsrisiko dar und schränken die Nutzbarkeit massiv ein, zumal auch die Buslinie 395 hier verkehrt. Nun soll das Bezirksamt den baulichen Zustand der Lenbachstraße umfassend erfassen und bewerten, kurzfristige Maßnahmen (Schlaglöcher beseitigen, die Gully-Infrastruktur verbessern) und mittelfristig ein Konzept für einen grundhaften Ausbau vorlegen. Dazu sollen befestigte Gehwege, eine geordnete Entwässerung und gegebenenfalls  Parkregelungen bzw. Parktaschen gehören.

 

Hummelstraße: Kürzlich wurden hier zwischen den Hausnummern 31 und 32 Reparaturen am Gehweg vorgenommen. Seitdem kommt es im zu Wasseransammlungen, „was auf eine mangelhafte Ausführung hindeutet“, wie die SPD-Politikerin Dr. Luise Lehmann (tritt bei der Berlin-Wahl im September im Wahlkreis Mahlsdorf/Kaulsdorf für das Direktmandat an) in ihrem Antrag formuliert. Dies stelle insbesondere bei niedrigen Temperaturen ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Fußgängerinnen und Fußgänger dar, heißt es. Nun soll die Bezirksverordnetenversammlung darüber abstimmen, ob das Bezirksamt ersucht wird zu prüfen, ob die Instandsetzung des Gehwegs fachgerecht ausgeführt wurde und gegebenenfalls eine zeitnahe Nachbesserung veranlassen könnte.

 

Wacholderheide/Wildrosengehölz: In beiden Straßen bestehen seit Jahren bauliche Mängel an Fahrbahn, Gehwegen und Bordsteinen. Das Bezirksamt soll nach SPD-Wunsch nun herausfinden, in welchem Umfang und Zeitraum eine Erneuerung bzw. Instandsetzung der notwendig und machbar ist.

Blick in die Landsberger Straße gen Süden, kurz vor der Albrecht-Dürer-Straße

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