Asphaltwerke stehen weiter still: Hönower Straße wohl noch wochenlang gesperrt

Die Hönower Straße, eine der wichtigsten Mahlsdorfer Verkehrsadern, wird voraussichtlich bis mindestens Mitte Februar für den Autoverkehr weitgehend gesperrt bleiben. Grund ist ein großflächiger Wasserrohrbruch, der Mitte Januar an einer rund 30 Zentimeter starken Trinkwasserleitung aus Grauguss die Straße unterspülte und zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte – und nun wird kein Asphalt geliefert.

 

Der Vorfall ereignete sich am 14. Januar auf Höhe der Hausnummer 53. Das ausströmende Wasser beschädigte nicht nur die Fahrbahn, sondern machte eine vollständige Sperrung des Abschnitts zwischen Wilhelmsmühlenweg und Pestalozzistraße notwendig. Für den motorisierten Verkehr bedeutete das Umleitungen über Fritz-Reuter-Straße und Wilhelmsmühlenweg, und auch der Straßenbahnverkehr der Linie 62 war zunächst unterbrochen, bevor er wieder – wenn aufgrund der Witterungsverhältnisse auch zeitweise eingeschränkt – rollen konnte. 

 

Die Berliner Wasserbetriebe konnten die defekte Leitung inzwischen austauschen und den Graben wieder verfüllen. Doch die Straße ist weiterhin unpassierbar. Die Wiederherstellung des Asphaltbelags hängt davon ab, dass Asphaltmischwerke wieder produzieren und liefern. Aufgrund der anhaltenden Minusgrade und der damit verbundenen Arbeitsruhe im Tiefbau sind die Anlagen derzeit jedoch weitestgehend geschlossen. Ein Fakt, der auf Seiten der Asphaltproduzenten mit saisonalen Wartungsarbeiten und dem frostbedingten Stillstand der Baustellen erklärt wird. 

Wie die „ Alles Mahlsdorf“ erfuhr, ist derzeit völlig offen, in welcher Woche die Asphaltmischwerke ihre Produktion wieder aufnehmen können. Laut Prognosen ist mit einer nachhaltigen Freigabe der Baustellen erst zu rechnen, wenn die Temperaturen über mehrere Tage stabil im positiven Bereich liegen, was jedoch angesichts der aktuellen Winterwetterlage noch nicht absehbar ist. Stefan Natz, Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe, teilte gegenüber „Alles Mahlsdorf“ mit, dass die für die Hönower Straße beauftragte Straßenbaufirma in regelmäßigem Austausch mit den Mischwerken stehe, um den aktuellen Stand zu ermitteln. Gleichzeitig gehen die Wasserbetriebe davon aus, dass vor der siebten Kalenderwoche, also vor Mitte Februar, keine Asphaltarbeiten möglich seien. Solange ist auch mit einer Sperrung der Hönower Straße zu rechnen.

Die Hönower Straße wird wahrscheinlich noch bis mindestens Mitte Februar für den Autoverkehr gesperrt bleiben.

Datenschutzeinstellungen