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Bis 2030: Glasfaseranschluss für alle Mahlsdorfer Haushalte

Nicht erst seit dem Boom des pandemiebedingten Homeoffice fluchen viele Mahlsdorferinnen und Mahlsdorfer über langsames und wenig leistungsfähiges Internet. Beim Berliner Breitbandportal ist unser Ortsteil einer der Bereiche, in denen immer und immer wieder ein hoher Bedarf für den Glasfaserausbau gemeldet worden ist. Nun scheint dieser in greifbarer Nähe.

 

Denn: Vor wenigen Tagen haben die DNS:NET Internet Service GmbH und Staatssekretär Tino Schopf von der Senatsverwaltung für Wirtschaft eine gemeinsame Absichtserklärung für den Gigabitausbau in Berlin unterzeichnet. In den kommenden Jahren sollen bis spätestens 2030 mehrere hunderttausend Anschlusspunkte in Berlin mit Glasfaser (FTTB/H) ausgerüstet werden – vor allem in den Außenbezirken, vor allem in Mahlsdorf. Staatssekretär Tino Schopf: „Seit mehr als zwei Jahrzehnten fest in der Hauptstadtregion verwurzelt, richtet DNS:NET sein Augenmerk besonders auf Berlins unterversorgte Gebiete in den Stadtrandlagen.“ Mit Beschluss des Senats zur Gigabit-Strategie vom 15. Juni 2021 wurde der Startschuss für das gemeinsame Vorgehen für die Realisierung der „Gigabit-Hauptstadt Berlin“ gelegt. Bis 2030 soll Berlin flächendeckend mit Glasfaser bis zum Gebäude bzw. bis zur Wohnung versorgt sein. Eine vollständige 5G-Mobilfunkversorgung soll bereits 2025 erreicht werden. Die Gigabit-Strategie setzt dabei in erster Linie auf den eigenwirtschaftlichen Ausbau der Telekommunikationsunternehmen, die durch individuelle Absichtserklärungen mit den in Berlin tätigen Telekommunikationsunternehmen abgesichert und dokumentiert wird. Mit der Absichtserklärung bekennen sich die Telekommunikationsunternehmen zu Investitionen in das Gigabitnetz für Berlin und zur Mitarbeit im Arbeits- und Lenkungskreis der Gigabitstrategie.

 

Die DNS:NET mit Hauptsitz in Berlin und zurzeit knapp 350 Beschäftigen baut seit 2007 Telekommunikations- und Internet- Infrastrukturen in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. In den kommenden Jahren plant die Gruppe über 2,5 Mrd. Euro in den Eigenausbau zu investieren.

 

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