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Eingangsuntersuchung: Mahlsdorfer Schulanfänger an der Spitze Berlins

Hunderte Kinder wurden am vergangenen Wochenende in den drei staatlichen Mahlsdorfer Grundschulen eingeschult. Wie gut diese auf den „Ernst des Lebens“ vorbereitet sind und mit welch tollen Bedingungen sie starten, zeigt jetzt eine Statistik mit belastbaren Zahlen zu den Einschulungsuntersuchungen. Demnach befinden sich Mahlsdorfs Kinder sogar unter den besten in ganz Berlin.

Veröffentlicht wurde die Statistik für das Schuljahr 2018/19, also die heutigen Viertklässler. Die Kinder aus Mahlsdorf und Kaulsdorf wurden in einem Prognoseraum zusammengefasst, insgesamt gibt es in ganz Berlin 59 Prognoseräume. Das Bezirksamt bezeichnet die häuslichen und sozialen Aufwachsbedingungen als „ausgezeichnet“ auch im Gesamtberliner Maßstab. Und zwar deshalb:

  • Der Anteil Alleinerziehender ist mit 12 Prozent in Mahlsdorf nicht einmal halb
    so hoch wie in den Prognoseräumen den Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf. In Berlin gibt es nur vier Prognoseräume die einen geringeren Anteil an Alleinerziehenden haben als Kaulsdorf/Mahlsdorf.

 

  • In Mahlsdorf ist der Anteil von Kindern mit zweiseitigem Migrationshintergrund mit 7 Prozent geringer als in allen anderen Prognoseräumen der Stadt.

 

  • Bei der Untersuchung „Kind und Elternteil mit unzureichenden Deutschkenntnissen“ hat Mahlsdorf den Spitzenplatz inne.

 

  • Der Anteil der Kinder die 2 Jahre und länger die Kita besuchen, liegt in Mahlsdorf bei 97 Prozent. Das ist der höchste Wert aller Prognoseräume.

 

  • Mit einer Durchimpfungsrate von 96 Prozent bei der Masernimpfung liegt Mahlsdorf unter den ersten zehn Rängen im Vergleich aller Berliner Prognoseräume.

 

  • Sprachdefizite wurden in Mahlsdorf nur bei 13 Prozent der Kinder festgestellt. Das bedeutet einen Platz unter den Top Ten in Berlin.

Während die Zahlen für Mahlsdorf ein Grund zu Freunde sind, fallen sie im gesamten Bezirk dramatisch aus. Fast jedes fünfte Kind in Marzahn-Hellersdorf lebt in Familien mit einem geringen Sozialstatus, d.h. aus bildungsarmen Elternhäusern. Auffallend ist der geringe Anteil von Kindern in der oberen Statusgruppe, d.h. erwerbstätige Eltern mit hohem Bildungsgrad. In Marzahn-Hellersdorf zählen nur 22 Prozent der Kinder dazu. Im Berliner Durchschnitt ist ihr Anteil fast doppelt so hoch. Nur in Spandau ist dieser Anteil geringer als in Marzahn-Hellersdorf. Außerdem lebt fast jedes dritte Kind in Marzahn-Hellersdorf mit nur einem Elternteil zusammen. Das sind mehr als in jedem anderen Bezirk (Berlin 20 Prozent). In Marzahn-Hellersdorf ist auch der Anteil der fremduntergebrachten Kinder höher als in allen anderen Bezirken.

42 Prozent der untersuchten Kinder in Marzahn-Hellersdorf leben zudem in Raucherhaushalten. Auch das ist der höchste Wert aller Bezirke. In Marzahn-Hellersdorf besitzt mehr als jedes dritte Kind (mindestens) ein elektronisches Gerät
(Handy, Tablet, Spielekonsole, Fernseher etc.), bevor es zur Schule kommt. Auch das ist der höchste Wert aller Bezirke (Berlin 24 Prozent). Der Anteil der Kinder mit Normalgewicht liegt bei 78 Prozent, was den letzten Rang im Vergleich der Bezirke darstellt. Auch weisen Kinder aus Marzahn-Hellersdorf bei den Tests zur Visuomotorik und bei zwei der vier Sprachtests die
schwächsten Ergebnisse aller Bezirke auf. Dabei ist der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund im berlinweiten Vergleich gering, weniger sind es nur in Treptow-Köpenick und Pankow. Die Hälfte aller Kinder hat unzureichende Deutschkenntnisse, was dem zweithöchsten Wert in ganz Berlin entspricht.

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