Eintracht will heute drei Punkte aus Rathenow entführen

Das frühe Pokal-Aus gegen Sparta Lichtenberg Ende September hat Eintracht Mahlsdorf zuletzt ein spielfreies Wochenende beschert. Eine gute Gelegenheit, Kräfte zu sammeln und durchzuatmen. Heute geht’s in der Oberliga weiter. Auswärts wartet Regionalliga-Absteiger FSV Optik Rathenow. Nach zuletzt drei sieglosen Spielen wollen die Lilanen in Rathenow wieder die volle Punkteausbeute. Anpfiff ist um 13 Uhr. Wie Daniel Lingfeld die ersten Wochen als neuer Chefcoach erlebt hat, verrät er im Interview.

 

Ende September ist Nico Hennig aus persönlichen Gründen als Trainer der ersten Männermannschaft zurückgetreten. Nur wenige Tage später konnte der Verein mit Ihnen einen Nachfolger präsentieren. Es ist ja immer schwer, ein Team mitten in der Saison zu übernehmen. Was reizt Sie an der neuen Aufgabe?

Das ist tatsächlich eine ausgesprochen große Herausforderung, da man wenig Zeit hat, neue Dinge einzuführen oder die Mannschaft kennenzulernen. Jedoch habe ich ein völlig intaktes Team übernommen, das eine hohe Qualität hat. Zusammen mit meinem Trainerstab innerhalb dieser Mannschaft eine einheitlich abgestimmte, druckvolle und dominante Spielweise zu etablieren, reizt mich sehr.

 

In Ihren ersten sieben Spielen hat Eintracht 11 Punkte geholt.  Sind Sie mit der Ausbeute zufrieden?

Wir sind nach den letzten Spielen mit dem Gefühl nach Hause gefahren, eher Punkte verloren zu haben. Da war deutlich mehr drin. Wir müssen wir weiter hart an uns arbeiten, damit wir aus der Überlegenheit in vielen Partien dann in Zukunft auch die angemessene Punktezahl einfahren können.

 

Sie haben inzwischen sicher einen guten Eindruck von der Mannschaft und vom Verein bekommen. Gab es da positive oder vielleicht auch negative Überraschungen?

Eine der positiven Überraschungen war, wie schnell die Mannschaft in der Lage ist, die Inhalte, die wir anbieten, anzunehmen und umzusetzen. Die Jungs sind ausgesprochen lernwillig und lernfähig. Die Fortschritte, die die Mannschaft mittlerweile im spielerischen Bereich macht, sind mitunter schon jetzt gewaltig.

 

Was sind Ihre Ziele bis zur Winterpause und für den Rest der Saison?

Bis zum Winter möchten wir uns für unsere guten Leistungen belohnen, unsere Spielweise festigen bzw. weiterentwickeln und uns bis zum Ende der Saison in der oberen Tabellenhälfte etabliert haben.

 

Wo sehen Sie die größten Potenziale und Herausforderungen im Team?

Die Mannschaft zeigt schon jetzt sehr viel Potenzial in ihrer Spielanlage. Dies über einen langen Zeitraum zu festigen und weiterzuentwickeln, jede Woche aufs neue „hungrig“ sein und die Entwicklung weitergehen zu wollen, wird die Hauptaufgabe innerhalb der nächsten Monate sein. Allerdings bin ich fest davon überzeugt, dass uns das durchaus gelingen wird.

 

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