Ein feiner Nebelschleier legte sich am Samstagnachmittag über das Gelände von Eintracht Mahlsdorf und tauchte den Mahlsdorfer Weihnachtsmarkt in ein fast märchenhaftes Licht. Zwischen Lichterketten, dampfenden Bechern und festlich geschmückten Ständen strömten bis in die frühen Abendstunden hinein rund 2500 Besucherinnen und Besucher über das Vereinsgelände am Rosenhag.
Schon am frühen Nachmittag lag der Duft von Glühwein, Kinderpunsch und herzhaften Leckereien in der Luft. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, sich aufzuwärmen, zu verweilen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Stimmung war durchweg vorweihnachtlich, entspannt und familiär.
Besondere Publikumsmagnete waren die zahlreichen Marktstände mit handwerklichen und selbstgemachten Produkten. Ob liebevoll gearbeitete Keramik aus dem Keramikmalstudio Kaulsdorf, florale Kreationen vom Blumenladen Blümelein Höft aus der Hönower Straße, vom Sandmann-Stand, handgemachte Fredersdorfer Kinderkunst von „Pustablon“, textile Kaulsdorfer Arbeiten von „Stoff-liebt-Faden“ – das Angebot war vielfältig und zeigte eindrucksvoll die Kreativität und das Engagement lokaler Akteurinnen und Akteure.
Für leuchtende Kinderaugen sorgte der Besuch des Weihnachtsmannes, der gemeinsam mit zwei Engeln über den Markt zog. Das Trio verteilte er kleine Aufmerksamkeiten und nahm sich Zeit für Gespräche und Erinnerungsfotos. Auch politische Prominenz ließ sich blicken: Katharina Günther-Wünsch, Berliner Bildungssenatorin und Mahlsdorfer Wahlkreisabgeordnete, war vor Ort und mischte sich unter die Besucherinnen und Besucher.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Eintracht Mahlsdorf, auf dessen Gelände der Markt stattfand. Ebenso dabei waren die „Mach Mit“-Kitas, der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf und die CDU-Kiezmacher. Mit viel ehrenamtlichem Einsatz und Liebe zum Detail wurde ein Rahmen geschaffen, der Gemeinschaft spürbar machte – gerade in einer Zeit, in der genau das besonders wertvoll ist.
Als sich am frühen Abend der Nebel weiter verdichtete und die Lichter der Stände noch wärmer wirkten, blieb vielen Gästen vor allem eines in Erinnerung: ein Weihnachtsmarkt, der nicht laut und groß sein will, sondern nah, herzlich und authentisch. Mahlsdorf hat, wie schon beim „Kiezprojekt“-Weihnachtsmarkt am Kunsthaus Flora, an diesem Tag gezeigt, wie schön Vorweihnachtszeit in unserem Ortsteil sein kann.





