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Sonntag, Juni 13, 2021
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Förderverein des Gründerzeitmuseums für „Respektpreis 2020“ nominiert

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Eine große Ehre für den Förderverein des Gutshauses Mahlsdorf. Nachdem vor wenigen Wochen bereits die Geschäftsführerin des dort beheimateten Gründerzeitmuseums, Monika Schulz-Pusch, das Bundesverdienstkreuz erhielt („Mahlsdorf LIVE“) berichtete, könnte nun der auch der Förderverein um den Vorsitzenden Jürgen Herschel geehrt werden. Das Berliner Bündnis gegen Homophobie nämlich nun seine Nominierungen für den „Respektpreis 2020“ bekannt gegeben – und der Förderverein Gutshaus Mahlsdorf kann sich neben Keshet Deutschland, dem SchwuZ und dem Sportverein Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 Hoffnung auf die Auszeichnung machen, die am 3. Dezember vergeben wird. Seit 2010 wird mit dem Preis „herausragender Einsatz für die Akzeptanz von homosexuellen und transgeschlechtlichen Menschen“ gewürdigt.

Die vier Nominierten waren von einer sechsköpfigen Jury aus zahlreichen Vorschlägen ausgewählt worden. Die Jury bestand aus Jenan Mouhamed Ali (Coca-Cola), Dr. Ahi Sema Issever (Charité), Hendrik Kosche (Jüdische Gemeinde zu Berlin), Lydia Malmedie (Landesstelle für Gleichbehandlung), Petra Rosenberg (Landesverband Deutscher Sinti und Roma), Stefanie Wall (LSVD Berlin-Brandenburg) und Bernd Wegner (BVG). Nun stimmen 125 Bündnismitglieder darüber ab, wer den Respektpreis 2020 gewinnt.Der Förderverein Gutshaus Mahlsdorf wartet, pflegt und präsentiert seit 1997 das Gutshaus Mahlsdorf mit der Gründerzeitsammlung und hält so das Andenken an dessen Gründerin und langjährige Leiterin Charlotte von Mahlsdorf (1928-2002) wach. Der Verein leiste „einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit und Akzeptanz von LSBTI* in der Mehrheitsgesellschaft“, so die Jury.

Im Oktober 2017 unterzeichneten Bezirksamt und der Förderverein einen Rahmenvertrag. Auf dem Foto sind Monika Schulz-Pusch, Jürgen Herschel, Kulturamts-Leiter Nicolas Vecchini sowie Stadträtin Julia Witt (Die Linke) zu sehen (v.l.n.r.)

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