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Gegen die Pläne der BVG: Linke wollen Buslinie in Landsberger Straße verlegen

Vor einem halben Jahr berichtete „Mahlsdorf LIVE“ über Gedankenspiele im Bezirk, die Buslinie 395 von der Lemke- in die Landsberger Straße zu verlegen. Diesen Überlegungen erteilte die BVG im April allerdings eine Absage. Abfinden will man sich bei der DIE LINKE. Marzahn-Hellersdorf damit jedoch nicht. Der Bezirksverordnete Frank Beiersdorff bringt nun einen Antrag in die nächste Bezirksverordnetenversammlung ein, nach welchem beschlossen werden soll, dass sich das Bezirksamt gegenüber der Senatsverwaltung für Verkehr sowie der BVG dafür einzusetzen soll, dass die 395 nun eben doch in beiden Richtungen über die Landsberger Straße statt über die Lemkestraße geführt wird.

Beiersdorff begründet seinen Antrag gegenüber „Mahlsdorf LIVE“so: „Die bisherige Argumentation der BVG gegen eine Verlegung der Strecke in diesem Bereich scheint nicht schlüssig (siehe Link unten). An der Landsberger Straße fand und findet eine erhebliche Verdichtung und damit Anstieg der Bevölkerung vor allem auch der Bedarfs des Transports von Schülern und Schülerinnen statt.“ Damit meint der Verordnete die geplante großflächige Bebauung in der Bisamstraße sowie die angedachte Errichtung einer Gemeinschaftsschule zwischen Erdmännchen- und Teichsängerweg. Bislang wurde von der BVG argumentiert, dass die Haltestellen in der rund 300 Meter entfernten Lemkestraße dafür ausreichen würden.

Laut Beiersdorff sollte die „neue“ Buslinie statt wie bisher in die Menzelstraße erst in die Kieler Straße auf den nördlichen Teil der Lemkestraße einbiegen. Die BewohnerInnen des dann umfahrenen Bereichs der Lemkestraße würden laut Beiersdorf die zu verlegenden Haltestellen trotzdem in angemessener Entfernung erreichen.

Mahlsdorf LIVE - Die Buslinie soll künftig hier in der Landsberger Straße statt auf der Lemkestraße fahren.

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