Seit vielen Jahren schon finanziert das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Bürgerinnen und Bürgern initiierte Projekte im gesamten Bezirk, unter dem Motto „Bürgerhaushalt“. Nun ist die Abstimmungsphase für die geplanten Kiezprojekte 2026 gestartet. Interessierte können ab sofort online auf der Beteiligungsplattform mein.Berlin ihre Favoriten auswählen.
In diesem Jahr steht auch eine Mahlsdorfer Idee zur Abstimmung. Der neu gegründete Verein „Gute Nachbarschaft am Langenbeckplatz e.V. i.G“ plant die Durchführung eines Festes für die 35 Mitglieder des Vereins und deren Gäste. Die Veranstaltung dient dem Ziel, das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger im Kiez und das generationsübergreifende bürgerschaftliche Engagement zu fördern. Gleichzeitig ermöglicht das Fest, die vielfältigen Aktivitäten der Bürgerschaft in unterschiedlichen Projekten (Sport, Musik, soziale Unterstützung) zu würdigen und ist daher von großer Bedeutung für die Tätigkeit des Vereins.
Die Durchführung des Festes auf dem Gelände des Theodor-Fliedner-Heims in der Schrobsdorffstraße ist Ausdruck der guten Zusammenarbeit zwischen dem Verein und der Kirchengemeinde Mahlsdorf-Süd. Im Mittelpunkt des Festes steht das Konzert der Band „LachsStulleGurke“. Aufgrund des Bekanntheitsgrades der Musiker wird mit bis zu 300 Besuchern gerechnet. Das gesamte Fest einschließlich der Versorgung auf Spendenbasis (Bratwürste, Getränke) wird von den Mitgliedern des Vereins organisiert.
Die Kiezprojekte fördern ehrenamtliches Engagement in den Stadtteilen. Einzelpersonen, Initiativen und Vereine erhalten hierfür Förderungen vom Bezirk bis zu 1500 Euro pro Idee. Wer nicht über den Link sondern lieber persönlich abstimmen möchte, hat dazu am Montag, dem 13. April 2026, von 17 bis 19 Uhr im „Haus der Befreiung“ (Landsberger Allee 563) Gelegenheit. Dieser Termin ist offen für alle und anmeldefrei. Die diesjährigen weitren Vorschläge reichen von generationsübergreifenden Kochkursen gegen Einsamkeit bis hin zu Stärkung von Frauenrechten in Gemeinschaftsunterkünften. Mit der aktuellen Wahlrunde entscheidet die Nachbarschaft direkt darüber, welche dieser sozialen und kulturellen Vorhaben das Bezirksamt finanziert.





