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Kampf ums Achtelfinale: Eintracht Mahlsdorf großer Favorit für Pokalspiel in Heiligensee

Mehr als 150 Berliner Mannschaften sind in dieser Saison im Berliner Landespokal angetreten, sie alle eint(e) das ganz große Ziel: Im Sommer 2022 die Trophäe in den Himmel zu strecken und damit im Folgejahr im DFB-Pokal anzutreten – und mit ein wenig Losglück auf Mannschaften wie Bayern München oder Borussia Dortmund zu treffen. Zunächst steht am Wochenende jedoch die 4. Runde des Landespokals an, für Eintracht Mahlsdorf geht nach zum Teil sehr deutlichen Erfolgen in den Pokalspielen zuvor am Sonntag (Anpfiff 12 Uhr) zum Nordberliner SC. Dort, auf dem Sportplatz am Elchdamm in Heiligensee, soll das Achtelfinale erreicht werden.

 

Die Chancen dafür stehen gut. Der NSC verfügt zwar dank seiner Vorgängervereine über eine Tradition von 102 Jahren, mit Richard „Richie“ Golz (fast 500 Bundesligaeinsätze) erlernte hier einer der Kult-Torhüter der 1990er-Jahre das Fußballspielen und die Basis von mehr als 1000 Vereins-Mitgliedern ist durchaus stattlich, die Herren des Nordberliner SC kicken jedoch „nur“ in der Landesliga und damit zwei Ligen unterhalb von Eintracht Mahlsdorf. Ein Ausscheiden des Teams vom Rosenhag wäre deshalb eine Riesen-Überraschung, zumal in der 3. Runde der ebenfalls in der Landesliga spielende Köpenicker SC mit 8:3 besiegt werden konnte. Und dass Mahlsdorf sich in einer stetig verbesserten Form befindet, zeigten die vergangenen Wochen. Zuletzt blieb man fünf Spiele ungeschlagen, am Sonntag zeigte man gegen den clever und glücklich verteidigenden Aufstiegskandidaten Greifswalder FC trotz 0:1-Heimniederlage eine ansprechende Leistung. „Natürlich betrachten wir uns auch selbst als Favorit“, so Mahlsdorfs Trainer Simon Rösner gegenüber „Alles Mahlsdorf“, „allerdings nehmen wir den Gegner sehr ernst.“ Die Nordberliner wurden beobachtet und Informationen über das Team eingeholt. Rösner: „Wir kennen ihre Stärken, vor allem wissen wir um ihre enorme Heimstärke auf ihrem Kunstrasen“.

 

Auch wenn der Traum vom Finale für Mahlsdorf (bislang) nur ein Traum ist, so scheint dieser derzeit nicht völlig unrealistisch. Mit dem BFC Dynamo und Lichtenberg 47 sind bereits zwei Regionalligisten ausgeschieden, nach der am Wochenende stattfindenden Runde spielen von dann 16 Mannschaften nur noch maximal vier in höheren Klassen als die Eintracht. Und auch die müssen ihre Partien am Sonntag erst einmal gewinnen. Mahlsdorf, trotz Favoritenrolle, allerdings auch.

 

Mahlsdorfs Kapitän Filip Krstic (li.) und Eintracht-Stürmer Christoph Zorn im Kopfball-Duell gegen Robert Müller vom Greifswalder FC. Foto: Eintracht Mahlsdorf

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