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Krebskranke Laura aus Mahlsdorf: Die herzzerreißenden Briefe ihrer Freundin

Bereits zwei Mal berichtete „Alles Mahlsdorf” über das traurige Schicksal der 33-jährigen Laura aus Mahlsdorf, kurz vor dem Jahrwechsel hatte sie die dramatische Diagnose „Leukämie” erhalten. Seitdem kämpft sie im Klinikum Berlin-Buch gegen den Blutkrebs um ihr Leben. Zwar registrierten sich nach den Aufrufen von Prominenten und Politikern sowie Artikeln, auch von großen Berliner Tageszeitungen, bereits fast 4000 Menschen bei der DKMS für eine mögliche Stammzellspende, doch der passende „genetische Zwilling” war bislang nicht darunter. Was für Laura nun zählt ist Kämpfen und Durchhalten gegen den unsichtbaren Feind – dabei wird sie neben vielen anderen vor allem von ihrer Freundin Melanie unterstützt. „Alles Mahlsdorf” erlaubte die Friseurin, ihre herzzerreißenden Briefe an Laura zu veröffentlichen.

Ende Januar etwa schreibt Melanie, die als Friseurin derzeit selbst viel um die Ohren hat, von ihren Gedanken im Schlaf. „Mir ist heute Nacht eingefallen, dass ich als Kind diese kleinen Puppen hatte. Aber nicht mehr wusste wofür. Ein Glück gibt es ja Google. Die aus Mexiko und heißen Sorgenpüppchen. Man erzählt ihnen seine Sorgen, Ängste und Kummer und versteckt sie unterm Kopfkissen. Um darüber zu schlafen. Am nächsten Morgen sollen alle düsteren Gedanken verschwunden sein. Glaube an das, was noch nicht ist, damit es werden kann. Hab Dich lieb, deine Melly”. Es sind rührende Zeilen rund um Kleinigkeiten, die Laura derzeit so viel Kraft geben und nicht aufgeben lassen.

Melanie und die Mahlsdorferin kennen sich seit mehr als sieben Jahren, Lauras Verlobter Stefan macht die beiden miteinander bekannt, die Verbundenheit nahm ständig zu. „Es war schön zu sehen, wie ihre Familie immer weiterwuchs und es erschütterte mich zutiefst, wie sich Dinge von einem Tag auf den anderen ändern können”, so Melanie. Seit der Nachricht vom Krebs sendet sie jede Woche mindestens einen Brief und ein Paket mit den Dingen, die Laura am liebsten sind, ins Krankenhaus. „In der Hoffnung, dass sie daraus Freude und Kraft schöpft um den Kampf zu gewinnen.”, Aber auch ganz praktisch unterstützt Melanie. „Ich bin nicht nur ihre Freundin, sondern auch Ihre Friseurin. In dieser Rolle unterstützte ich sie dabei sich in von ihren schönen, langen blonden Haaren zu trennen – in der unendlichen Hoffnung das diese das Einzige sind, von dem sie sich trennen muss…”

Mit ihrem derzeit größten Wunsch richtet sich Melanie direkt an die Leserinnen und Leser dieser Zeilen: „Bitte, bestellen Sie sich Ihren Test bei der DKMS und helfen Sie uns allen Lauras Leben und das vieler anderer zu retten.”

Die Registrierung über den Link http://www.dkms.de/lauras-leben geht einfach und schnell: Mithilfe von drei medizinischen Wattestäbchen und einer genauen Anleitung sowie einer Einverständniserklärung kann jeder nach Erhalt des Sets selbst einen Wangenschleimhautabstrich vornehmen. Besonders wichtig ist es, dass die Wattestäbchen nach dem erfolgten Wangenschleimhausabstrich zeitnah zurückgesendet werden. Erst wenn die Gewebemerkmale im Labor bestimmt wurden, stehen Spender für den weltweiten Suchlauf zur Verfügung.

Auch Geldspenden helfen Leben retten, da der DKMS für die Neuaufnahme eines jeden Spenders Kosten in Höhe von 35 Euro entstehen.

DKMS-Spendenkonto, Kreissparkasse Tübingen IBAN:DE64 6415 0020 0000 2555 56 Verwendungszweck: LPS 631

Hier unsere älteren Berichte über Laura und ihren Kampf gegen den Blutkrebs:

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