Autoglaserei B1 - Werbung
Autoglaserei B1 - Werbung

Mahlsdorf beim Tabellenletzten: Die Eintracht will den Stern verglühen

Mit dem neuen Trainer scheint das Glück nach Mahlsdorf zurückgekommen zu sein. Erst ein paar Tage saß der vormalige C-Jugend-Trainer Nico Hennig im Chefsessel der Herrenmannschaft, da feierte diese ihren ersten Heimsieg im 16. Oberliga-Spiel. Nun soll beim abgeschlagenen Tabellenletzten Stern 1900 der nächste Dreier her.

 

Irgendwann musste Fortuna ja mal auf der Seite der Lilanen sein. Am vergangenen Sonntag war es soweit. Zwar konnte die Eintracht den MSV Neuruppin auf dem Rosenhag mit 2:0 schlagen, ein wenig Dusel war jedoch im Spiel. In der Anfangsphase trafen die Fontanestädter jeweils ein Mal Latte und Pfosten und scheiterten freistehend an Mahlsdorfs Torhüter Niklaas Seifarth, später wurde ihnen ein klarer Elfmeter verweigert. Sei’s drum, wird man sich bei der Eintracht denken, schließlich schossen Christopher-Lennon Skade per Direktabnahme und Abwehrspieler Peter Köster mit einem Kopfball nach einer Ecke den viel umjubelten Sieg nach einem körperlich ausgetragenen Spiel heraus.

Mit ebenso viel Spielglück dürfte auch am Sonntag ab 13 Uhr bei Stern 1900 eigentlich nichts schieflaufen. Die Steglitzer sind mit lediglich fünf Punkten abgeschlagen Tabellenletzter, lediglich zwei Unentschieden konnten im bisherigen Saisonverlauf errungen werden. Zuletzt gab es in der Liga zwei 1:1-Auswärts-Remis in Torgelow und Neuruppin sowie eine 0:3-Heimpleite gegen Pampow. Für Aufsehen erregte am vergangenen Mittwoch allerdings das Spiel im Viertelfinale des Berliner Landespokals, als man nur mit 0:2 gegen den Regionalligisten VSG Altglienicke verlor. Mit Maxim Matusczyk verpflichtete Stern 1900 zudem einen Außenbahnspieler vom Ligakonkurrenten Ludwigsfelder FC.

 

Als starke Auswärtsmannschaft (fünf Siege aus acht Spielen) sollte für die Eintracht also auf dem Sportplatz in der Schildhornstraße eine ganze Menge möglich sein. Mahlsdorf-Trainer Nico Hennig warnt im Gespräch mit „Alles Mahlsdorf“ vor einem Unterschätzen des Gegners. „Wir wollen das Spiel Spiel gewinnen, das ist klar, dazu müssen wir dem Spiel so schnell wie möglich unseren Stempel aufdrücken.“ Bis auf Urgestein Alexander Möller (wegen der fünften Gelben Karten gesperrt) sind alle Spieler verfügbar). Mit einem Sieg könnte eine Mini-Serie gestartet und Balsam auf die zuletzt arg gebeutelte Mahlsdorfer Seele geschmiert werden. Ein Dreier würde Mahlsdorf auf Platz 10 der Tabelle heben ehe mit dem Torgelower FC Greif am Folge-Spieltag ein weiterer machbarer Gegner auf dem Rosenhag antreten muss.

Vier in Mahlsdorf seit Langem bekannte Gesichter, Peter Köster, Alexander Möller, Christoph Zorn und Christopher-Lennon Skade (v.l.n.r.) bekämpfen einen Neuruppiner Spieler. Foto: Eintracht Mahlsdorf

Aktuelles

Datenschutzeinstellungen

X