Mahlsdorfer Feuerwehr geht wieder in Dienst: Gründe des Schimmelbefalls weiter unklar

Seit gut fünf Wochen ist die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf aufgrund akuten Schimmelbefalls gesperrt. Jetzt dürfte die Zwangspause beendet sein. Wie „Mahlsdorf LIVE“ aus Feuerwehrkreisen erfuhr, dürfen die Retter heute ihre gereinigten Sachen (Uniformen, Schutzanzüge) wieder in die Fahrzeughalle der Wache in die Donizettistraße bringen, die Fahrzeuge sind wieder da, ab morgen soll die Feuerwehr wieder in den regulären Dienst übergehen. Die Messung der beauftragten Gebäudeverwaltung WISAG zeigte keine unnormalen bzw. gefährdenden Werte mehr.

Aber ist das Schimmeproblem gelöst? Eher nicht, denn die Ursache ist immer noch nicht gefunden. Die umhergeisternde Vermutung, dass das Problem nicht etwa durch die fehlende Entlüftung zustande kam, sondern durch einen alten Holzschrank, dessen Rückwand über und über mit schwarzem Schimmel bedeckt war, ist für viele Experten nicht plausibel. Trotzdem wurde das Möbelstück nun aussortiert. Das grundsätzliche Problem der Feuerwehr aber bleibt: Die Wache ist zu klein und zu marode, der von den Rettern so dringend geforderte Neubau lässt aber weiter auf sich warten.

Hier unsere älteren Berichte zum Thema:

Öfters mal das Tor aufmachen: So soll die Mahlsdorfer Feuerwehr gegen den Schimmel kämpfen: https://www.facebook.com/103892096701735/posts/850131535411117/?d=n

21. November: Innensenator besucht Mahlsdorfer Feuerwehr: https://www.facebook.com/103892096701735/posts/774030846354520/?d=n

27. September 2017. Mit diesem Beitrag deckte „Mahlsdorf Live“ die Missstände rund um die Wache auf: https://www.facebook.com/103892096701735/posts/350236382067304?s=100022010796468&sfns=mo

Mahlsdorf LIVE - Öfters mal das Tor aufmachen: So soll die Mahlsdorfer Feuerwehr gegen den Schimmel kämpfen

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