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Mit Ampel, Geh- und Radweg: Bezirk will Akazienallee sicherer machen

Gut 5000 Autos rollen täglich über die Akazienallee, dazu zahlreiche Fußgänger und Radfahrer. Laut Unfallatlas der Polizei krachte es im Jahr 2018 (die Daten für 2019 liegen noch nicht vor) allein zwölf Mal auf der 900 Meter langen Strecke mit Verletzten (zum Teil schwer), Unfälle mir Blechschäden sind nicht eingerechnet. Gerade die Dreieckskreuzung mit der Bergedorfer Straße ist für alle Verkehrsbeteiligten heimtückisch, Autofahrer können aufgrund eines sichtbehindernden Stromkastens nur schwer in Radweg und Fahrbahn des Hultschiner Damms einsehen. Bei der zuständigen Senatsverwaltung sah man bislang keine Notwendigkeit, diese Gefahrenstelle zu beseitigen. „Es sind aktuell keine Anhaltspunkte gegeben, die weitere Maßnahmen, wie die Errichtung einer Lichtsignalanlage, rechtfertigen würden”, hieß es im Februar 2019 auf Anfrage des Mahlsdorder Wahlkreisabgeordneten Mario Czaja (CDU).

Nun will man von Bezirksseite noch einmal Druck machen. Animiert durch die Bürgerinitiative „Verkehrsberuhigung in Mahlsdorf und Hoppegarten” hat der Verkehrsausschuss der Marzahn-Hellersdorfer Bezirksverordnetenversammlung einstimmig zugestimmt, durch die zuständige Verkehrsstadträtin Nadja Zivkovic (CDU) einen neuerlichen Antrag zum Bau einer Ampel an dem Verkehrsknoten Hultschiner Damm/Akazienallee/Bergedorfer Straße an die Senatsverwaltung zu stellen. „Dort muss dringend etwas getan werden”, so Zivkovic gegenüber „Mahlsdorf LIVE”. „Zumal auf dem nahegelegenen Lehnitzplatz am Sommer die Filiale der Kiekemal-Grundschule in Betrieb gehen soll und wie den Schulweg sichern müssen.” Im Dezember beschloss die BVV zudem den Bau eines Geh- und Radweges entlang der Akazienallee, mit ersterem wird laut Zivkovic noch in diesem Jahr von der Grenze zu Waldesruh an begonnen.

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