Ärger über Hundekot rund um den Blausternweg hatte in den vergangenen Monaten bei Anwohnerinnen und Anwohnern für zunehmenden Unmut gesorgt. „Alles Mahlsdorf“ hatte darüber berichtet und Stimmen aus der Nachbarschaft eingefangen, die mangelnde Sauberkeit und fehlende Rücksichtnahme kritisierten. Nun zieht die Berichterstattung konkrete Konsequenzen nach sich.
Wie das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf in einer Email an unsere Redaktion mitteilt, nimmt das zuständige Ordnungsamt den Artikel zum Anlass, die betroffene Gegend im Februar 2026 erneut gezielt zu bestreifen. Ziel der Maßnahme sei es nicht nur, Verstöße zu ahnden, sondern auch präventiv tätig zu werden. Vor Ort sollen Mitarbeitende des Ordnungsamtes Hundetüten an Hundehalterinnen und Hundehalter ausgeben und in aufklärenden Gesprächen auf die geltenden Regeln hinweisen. Gleichzeitig macht das Bezirksamt deutlich, dass bei direkt festgestellten Verstößen konsequent vorgegangen wird: Ordnungswidrigkeiten würden unmittelbar angezeigt und entsprechend geahndet.
Man erhoffe sich von dieser Kombination aus Kontrolle und Aufklärung einen nachhaltigen positiven Effekt für die Gegend, heißt es weiter. Insbesondere soll das Bewusstsein für Sauberkeit im öffentlichen Raum gestärkt und die Situation für Anwohnende spürbar verbessert werden. Der Blausternweg ist kein Einzelfall: Beschwerden über Hundekot erreichen das Bezirksamt regelmäßig aus verschiedenen Ortsteilen. Umso wichtiger sei das verantwortungsvolle Verhalten aller Hundebesitzerinnen und -besitzer. Denn letztlich, so betont auch das Bezirksamt, liege ein sauberes Wohnumfeld im gemeinsamen Interesse.





