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Mahlsdorf
Montag, Juli 26, 2021
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Nagerplage wegen Fütterung? Bezirksamt legt Rattenfallen am Bahnhof Mahlsdorf aus

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Bei den Berliner Behörden häufen sich seit Jahren die Meldungen von Sichtungen von Ratten, in Marzahn-Hellersdorf waren es vor wenigen Jahren bereits mehr als 1000. Ebenso haben sich die Einsätze (mehr als 10.000) zur Bekämpfung der Schädlinge in Berlin zwischen 2013 und 2018 fast verdoppelt. Auch in Mahlsdorf, so scheint es jedenfalls, fühlen sich immer mehr der kleinen Nager wohl. Besonders rund um den Bahnhof entdecken Passanten, selbst wenn sie nicht explizit auf Ratten-Suche sind, die Tiere.

Besonders schlimm scheint es auf der kleinen Grünfläche hinter der DHL-Paketstation zwischen Bahngleisen und Rewe-Parkplatz. Offenbar füttert dort jemand die Ratten mit Körnern, welche sich die Nager in kleinen Gruppen selbst am hellichten Tag schmecken lassen. Die CDU-Politikerin Katharina Günther-Wünsch fotografierte die Szenerie und übermittelte Mitte April das Bild samt einem Meldungsformular zum Schädlingsbefall an das Büro der Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle. Täglich, so Günther-Wünsch, ließen sich auf dem Areal rund ein Dutzend Tiere beobachten. Das Bezirksamt reagierte und stellte Rattenfallen auf.

Eine Meldung von Ratten ist für Anwohner zu jeder Zeit über die Website https://ordnungsamt.berlin.de möglich. Bei einem Befall wird eine Bekämpfung durchgeführt. Auf privatem Grund muss im Regelfall die Eigentümerin beziehungsweise der Eigentümer eine Schädlingsbekämpfung beauftragen. Auf öffentlichem Grund übernimmt das Bezirksamt die Bekämpfung. Durch die gebundenen Fachfirmen für Schädlingsbekämpfung sollen die Köderauslagen zur Rattenbekämpfung bis zur Tilgung erfolgen. Das Ergebnis der Bekämpfung, inklusive der verwendeten Bekämpfungsmittel, muss schriftlich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden.

Schon wenige Exemplare können zum Problem werden, weil sie Krankheitserreger wie Viren, Pilze, Bakterien und Parasiten übertragen können. Die Nagetiere scheiden die Viren über den Speichel, Urin oder Kot aus. Menschen können sich beispielsweise anstecken, wenn sie gebissen werden oder Staub einatmen, der mit Ausscheidungen der Tiere kontaminiert ist. Allein wegen der Gesundheitsgefahr sollten Ratten den zuständigen Behörden gemeldet werden.

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