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Mahlsdorf
Montag, Juli 26, 2021
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Unbedingte Vorsicht: Gefährliche Raupe in Mahlsdorf unterwegs

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Es ist wieder soweit, die nimmersatten Raupen des Eichenprozessionsspinner machen sich in Mahlsdorf breit. An zahlreichen Sträuchern und Bäumen im Ortsteil sind sie zu sehen – und gefährlich für Menschen. Nun gibt es eine Warnung der Senatsverwaltung für Gesundheit.

Denn: Sobald die Raupen des Eichenprozessionsspinners Brennhaare ausbilden, geht von ihnen eine große Gefahr für die Gesundheit aus – in den kommenden Wochen ist daher Vorsicht in Bezug auf den Eichenprozessionsspinner geboten, heißt es von der Senatsverwaltung für Gesundheit. Denn die Brennhaare enthalten ein Nesselgift, das bei Tieren und Menschen entzündliche Reaktionen auslösen kann. Dadurch können nach einem Hautkontakt Juckreiz und Hautentzündungen hervorgerufen werden. Sind die Augen betroffen, entstehen Augenreizungen oder ernsthafte Entzündungen. Das Einatmen der Brennhaare reizt die oberen Atemwege. Bei einer entsprechenden Vorbelastung kann dies auch zu Atemnot führen. Möglicherweise treten Symptome erst nach 24 Stunden auf.

Der Lebensraum des Eichenprozessionsspinners sind Eichen – insbesondere Stiel- und Traubeneichen. Das Potenzial für eine gesundheitliche Gefährdung besteht vor allem dort, wo die Raupennester und -prozessionen in unmittelbarer Nähe von Häusern, Wegen, Erholungs- und Sportanlagen, Schulen, Kindertagesstätten, Freibädern und Badegewässern zu finden sind. Durch den Wind können die Brennhaare zudem über weite Strecken transportiert werden. Sie lagern sich häufig unter befallenen Bäumen ab und haften an Schuhen und Kleidung. Die Brennhaare können möglicherweise auch nach Jahren entzündliche Reaktionen auslösen.

Deshalb sollten lebende und tote Raupen sowie neue und alte Nester nicht berührt werden. Darüber hinaus sollte auf Warnhinweise geachtet und befallene Areale gemieden werden.

Verantwortlich für die Organisation von Abwehrmaßnahmen, wie der mechanischen Entfernung der Raupennester, sind die Eigentümer von betroffenen Grundstücken oder die zuständigen Behörden, wie das Landesforstamt und die Naturschutz- und Grünflächenämter der Bezirke.

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