Wegen Warnstreik und Feiertag: BSR-Recyclinghof in Mahlsdorf öffnet erst wieder am Donnerstag

Im öffentlichen Dienst und in den landeseigenen Unternehmen haben die für Montag und Dienstag angekündigten Warnstreiks begonnen. Das gilt auch für die Berliner Stadtreinigung (BSR). Wegen der zweitägigen Arbeitsniederlegungen und des Frauentags am Mittwoch öffnet der Recyclinghof in der Rahnsdorfer Straße erst wieder am Donnerstag, dem 9. März. Bis dahin heißt es auch: keine Müllabfuhr und kein Sperrmüll-Abholservice.

 

Die BSR bedauere die Unannehmlichkeiten, die den Berlinerinnen und Berlinern durch die neuerlichen Warnstreikmaßnahmen entstehen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtreinigung. Darin kündigt das Unternehmen an, die Leerung der Abfalltonnen nach dem gesetzlichen Feiertag nachholen zu wollen und wegen des zu erwartenden hohen Müllaufkommens auch am Samstag im Einsatz zu sein. Als die BSR-Mitarbeitenden im Februar gestreikt hatten, erfolgte die Entsorgung erst wieder am nächsten regulären Abfuhrtermin.

 

Trotz aller Einschränkungen für die Menschen in der Stadt weist die BSR daraufhin, dass das Abstellen von Sperrmüll, Elektroschrott und anderen Abfällen im öffentlichen Straßenland verboten ist. Wer also die alte Waschmaschine oder ausrangierte Möbelstücke zum Beispiel vor den Toren des geschlossenen Recyclinghofs in Mahlsdorf ablädt, läuft Gefahr, vom Ordnungsamt zu einem hohen Bußgeld verdonnert zu werden.

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