In den frühen Morgenstunden in der Nacht auf Mittwoch ist gegen 5.30 Uhr erneut in die Wache der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf eingebrochen worden. Das berichtet das Portal „Marzahn-Hellersdorf Live“. Damit trifft die ehrenamtlichen Lebensretter bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ein solcher Vorfall. Der Förderverein der Feuerwehr fordert nun mehr Schutz.
Nach bisherigen Informationen wurde bei dem Einbruch eine Scheibe der Fahrzeughalle eingeschlagen. Die Täter entwendeten mehrere Akkus, die für hydraulische Rettungsgeräte wie Rettungsschere oder -spreizer benötigt werden. Diese Geräte kommen insbesondere bei Verkehrsunfällen zum Einsatz, um eingeschlossene Personen aus Fahrzeugen zu befreien, allein die Akkus können einen vierstelligen Betrag kosten. Beim letzten Einbruch am 18. Oktober scheiterten die Täter noch an den Sicherheitsvorkehrungen.
Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf zeigt sich tief betroffen und fassungslos über die Tat. Besonders besorgniserregend sei, dass sich die Einbrecher gezielt auf Einsatztechnik der Feuerwehr konzentrieren. Es bestehe die große Befürchtung, dass die gestohlenen Geräte oder deren Komponenten für Straftaten missbraucht werden könnten – etwa zum gewaltsamen Öffnen gesicherter Türen.
„Es ist erschütternd, dass Menschen, die Tag und Nacht für die Sicherheit anderer bereitstehen, erneut selbst Opfer solcher Taten werden“, erklärt der Vorstand des Fördervereins. „Wir werden uns weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Wache besser geschützt und die ehrenamtlichen Einsatzkräfte unterstützt werden.“ Der Förderverein fordert eine konsequente Aufklärung und strafrechtliche Verfolgung der Täter. Gleichzeitig appelliert er an die Behörden, Maßnahmen zu ergreifen, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Mahlsdorf dauerhaft sicherzustellen und die Ausstattung besser zu schützen.
Die Polizei ermittelt. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen in der Nacht werden dringend erbeten.