Die Hälfte ist geschafft: Mahlsdorfer dank Promi-Unterstützung auf dem Weg zur Rettung der FuWo

Berlin ist eine der lebendigsten Fußballstädte der Welt. Rund 400 Vereine, über 250.000 aktive Vereinsmitglieder, Hunderte von Spielen jedes Wochenende auf Sportplätzen von Spandau bis Köpenick. Jede Mannschaft, jede Trainerin, jeder Schiedsrichter hat seine bzw. ihre eigene Erlebnisse. Doch nicht alle Geschichten finden die Bühne, die sie verdienen. Genau das soll sich ändern: Mit der Rückkehr der Fußball-Woche, der ältesten Stimme des Berliner Amateurfußballs, die seit 1923 Fans, Spieler und Vereine begleitet. Initiiert hat dies mit Tino Loest ein Mahlsdorfer mit einer großen Crowdfunding-Aktion, fast die Hälfte des benötigten Geldes in Höhe von 100.000 Euro ist bislang zusammengekommen. Auch dank prominenter Unterstützung.

 

Unter anderem machte Daniel Siebert Werbung für eben jene Spendenaktion. Der Berliner Schiedsrichter ist längst in der Königsklasse des Fußballs angekommen, pfiff am Wochenende das Champions League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und Arsenal London. Oder Torsten „Tusche“ Mattuschka, Spieler-Legende bei Union Berlin und Energie Cottbus und derzeit TV-Experte beim Fernsehsender „Sky“ sowie in der sportlichen Leitung des Regionalligisten VSG Altglienicke aktiv. Auch dutzende Vereine der Hauptstadt posteten den Spendenaufruf auf ihren Kanälen in den sozialen Medien, egal ob die erste Mannschaft nun in der Bundesliga oder der Kreisliga D spielt.


Hinter der Rettung der FuWo steht mit Tino Loest ein Unternehmer, dazu Vereinsvorsitzender von Eintracht Mahlsdorf und leidenschaftlicher Amateurfußballer. Der 40-Jährige kennt den Berliner Fußball von der Basis: jedes Wochenende auf und neben den Plätzen, mitten im Geschehen. Mit ihm wollen Gleichgesinnte die FuWo nicht nur wiederbeleben, sondern ihr eine moderne, digitale Zukunft geben. Ohne die Seele der alten Zeitschrift, im Herbst letzten Jahres finanziell nicht mehr tragbar und eingestellt, zu verlieren. „Die FuWo ist mehr als ein Magazin“, sagt Loest. „Sie ist ein Archiv unzähliger Geschichten von Spielern, Trainerinnen, Schiedsrichtern und Ehrenamtlichen. Wenn wir jetzt nicht handeln, verschwindet diese Stimme für immer.“


Berlin hat eine Fußballkultur, die ihresgleichen sucht, vom Jugendtraining bis zur Kreisliga, vom Frauen- bis zum Seniorenfußball. Die neue FuWo soll laut Loest all diese Geschichten sichtbar machen. Geplant ist eine digitale Plattform, die Ergebnisse, Live-Ticker und Geschichten direkt vom Platz liefert. Frauenfußball, Jugend- und Breitensport sollen gleichberechtigt im Fokus stehen. Keine Randnotizen, kein Bonus-Content. Ab der Saison 2026/27 soll auch die Printausgabe zurückkehren, für alle, die das Heft in der Hand halten, schmökern, sich informieren, sammeln oder verschenken wollen. So entsteht ein hybrides Medium, das Tradition und Moderne vereint. Online First, aber gedruckt zum Anfassen.


Seit April läuft eine Startnext-Kampagne um mindestens 100.000 Euro zu sammeln, als solide Grundlage für Redaktion, Technik und erste Druckausgabe. Mit Stand 2. Juni sind knapp 49.000 Euro davon eingesammelt. Das Traumziel jedoch ist ein anderes. 1000 Unterstützerinnen und Unterstützer mit je 1000 Euro, die gemeinsam zeigen, dass Berlin die FuWo braucht. Unternehmen können mit diesem Betrag Teil des „Club der Retter“ werden und erhalten ein Jahr Sichtbarkeit in Print, Online und App. Gleichzeitig erzählt die FuWo die Geschichte des Unternehmens als aktiven Unterstützers des Amateurfußballs.


Die neue FuWo lebt von einem Team aus Menschen, die Berlin und Fußball lieben. Neben Tino Loest ist da etwa Kilian Depuhl, ehemaliger Spieler der deutschen Kleinfeld-Nationalmannschaft und digitaler Stratege, der die Plattform aufbaut. Oder Peer Hempel, Designer mit Fußballvergangenheit und grafisches Gesicht der FuWo sowie Tommy Thiel, Vertriebsleiter bei Union Berlin. Hinzu kommen ein Kernteam aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten, ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der alten FuWo und neuen Content Creator:innen, Foto- und Videografen. Wer ebenso noch mitmischen will, sollte am besten über Instagram eine Nachricht verschicken.


„Die FuWo ist nicht nur ein Medium – sie ist ein Stück Berliner Identität. Wer sie unterstützt, investiert in Menschen und Geschichten“, so Tino Lost. Und weiter: „Die FuWo schafft Sichtbarkeit für alle Bereiche des Amateurfußballs: Frauen, Jugend, Senioren, Breitensport. Sie stärkt lokale Vereine, Ehrenamt und die Zivilgesellschaft.“ 


Auch „Alles Mahlsdorf“ unterstützt die FuWo. Wir haben unsere Werbeplätze auf der Startseite und in den Artikeln von www.alles-mahlsdorf.de freigeräumt und versuchen so, Berlins Amateurfußballmagazin beim Sammeln der Gelder zu helfen. Klickt mal drauf.


Und hier geht’s zur Crowdfunding-Kampagne: www.startnext.com/fuwo

Der Vorsitzende von Eintracht Mahlsdorf, Tino Loest, will die Fußball-Woche retten.

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