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Eine Sau wütete im Hausflur: Jäger muss Mahlsdorfer Wildschwein-Familie erschießen

Im Hausflur ein großes Loch in der Wand, eine kaputte Glastür, Blutspritzer am Boden, ein Kinderwagen völlig zerstört (siehe Fotos). Klingt nach „Tatort“, ist aber das Ergebnis einer wütenden Wildsau in einem Mahlsdorfer Wohnhaus in der Rahnsdorfer Straße.

Diese hatte sich vor einigen Tagen mit ihrer Rotte in dem dortigen Wohngebiet verirrt, womöglich auf der Suche nach Futter. Dabei drang das ausgewachsene Tier, was eher ungewöhnlich ist, in einen Hausflur ein und begann anschließend in Aufregung nach dem Ausgang zu suchen. Dabei knallte das Wildschwein mehrfach gegen die Glastür und gegen einen abgestellten Kinderwagen, verletzte sich dabei schwer am Kopf und wurde immer rasender. Als es die Treppe hinaufrannte und in eine Wohnung eindringen wollte, hatte der mittlerweile herbeigerufene Amtsjäger keine andere Wahl mehr – er musste die Sau im Hausflur erschießen.

„Der Amtsjäger ist sehr erfahren, seit Jahrzehnten im Dienst der Berliner Forsten“, so Derk Ehlert von der zuständigen Senatsverwaltung für Umwelt. „Zu absolut keiner Zeit war bei der Schussabgabe ein Menschenleben in Gefahr. Das besagt auch die Vorschrift“.

Da sich auch die Familie des Wildschweins sich in der Nähe aufhielt und die Gefahr bestand, dass auch diese ins Wohngebiet eindringt sowie aus Gründen der Eindämmung der näher rückenden Schweinepest, musste der Jäger auch diese Tiere am Friedhof in der Rahnsdorfer Straße sowie dem nahen Wald zu Waldesruh erlegen. Darunter war eine weitere Sau und fünf Frischlinge.

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