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60 Minuten Wartezeit: Brandenburger Umleitung schickt Pendler direkt in Mahlsdorfer Stau-Chaos

Bereits am Samstagabend berichtete „Alles Mahlsdorf“ über die ab Montagmorgen geplanten zwei Baustellen rund um Mahlsdorfs meistbefahrene Kreuzung B1/Hultschiner Damm/Hönower Straße, verbunden mit den Befürchtungen um zahlreiche Verkehrsverzögerung. Diese sollten sich bewahrheiten, vor allem weil das Land Brandenburg aufgrund einer Fahrbahnerneuerung der L33 seine Pendler ebenfalls über die Mahlsdorfer B1 schickt (siehe diese Pressemittelung).

 

Die Verkehrszentrale Berlin (VIZ) etwa twitterte um kurz nach 8 Uhr von Wartezeiten von mehr als 60 Minuten stadteinwärts. Für Pendler aus Brandenburg gen Berliner Innenstadt begann der Stau morgens bereits beim Gartencenter „Pflanzen-Kölle“, in Stoßzeiten sogar bis zum REWE in Neuenhagen, am Abend reihte sich Auto an Auto Richtung Landesgrenze. Die schlechte Nachricht: Das „Spielchen“ wird sich noch etliche Male wiederholen: Auf der B1 (Alt-Mahlsdorf) wird in Höhe des Hultschiner Damms die Fahrbahn saniert. Dies wird noch bis mindestens Mitte Oktober andauern. In beiden Richtungen steht jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Vom Hultschiner Damm und der Hönower Straße ist nur das Rechtsabbiegen möglich. Von Süden kommend müssen Autofahrer Richtung Innenstadt also über die Elsenstraße ausweichen. Verkehrsteilnehmer aus dem Norden, die Richtung Alexanderplatz wollen,sollten über die Landsberger Straße ausweichen.

 

Außerdem begannen gestern auf dem Hultschiner Damm Leitungsarbeiten. Zwischen B1 und Elsenstraße gibt es bis Ende Oktober für beide Fahrtrichtungen nur einen gemeinsamen Fahrstreifen. Weiter nördlich dürfte sich der Verkehr ebenso stauen, am Bahnhof unter der Unterführung ist bis Mitte Oktober nur eine Spur freigegeben. Dort kam es bereits in der vergangenen Woche zu zahlreichen Verzögerungen.

 

Aber nicht nur Mahlsdorf direkt war von den Bauarbeiten betroffen. In unmittelbarer Nähe brauchten Autofahrer weiterhin starke Nerven. Auf der Riesaer Straße in Hellersdorf begannen gegen Montagmittag. Für circa eine Woche ist die Fahrbahn in Richtung Hönower Straße zwischen Leisniger Straße und Geithainer Straße auf einen Fahrstreifen verengt. In Brandenburg  wird die Fahrbahn zwischen der Kreuzung der L33 mit der Hönower Chaussee/Logistikzentrum bis zur Westrampe der Anschlussstelle Berlin-Marzahn an der A10 erneuert – als Umfahrung wird vom Landesbetrieb Straßenwesen die B1 empfohlen, Autofahrer werden also direkt in das Mahlsdorfer Verkehrschaos geschickt.

 

Die, die dem Stau ausweichen wollten und etwa auf die S-Bahn umstiegen, mussten allerdings ebenso mit Unanehmlichkeiten zurechtkommen. Die S5 fährt wegen Kabelumschaltungen noch bis Mittwochnacht von Mahlsdorf nur bis Friedrichsfelde-Ost, weiter westlich musste ein weiterer Pendelverkehr zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof eingerichtet werden. Und auch bei der U5 läuft es nicht nach Plan. Noch bis Freitagabend fährt ein Pendelverkehr zwischen Hellersdorf und Hönow.

 
Tweet des Grauens. Kurz nach 8 Uhr am Montagmorgen twitterte die Verkehrsinformationszentrale, dass sich rund um die Kreuzung B1/Hultschiner Damm/Hönower Straße ein Stau mit einer Wartezeit von mehr als 60 Minuten gebildet hat.

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