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Freitag, März 5, 2021
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Fahnenhissung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 2020

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Am Dienstag, dem 24. November, hissten anlässlich des Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle, die Bezirksstadträtinnen Juliane Witt, Nadja Zivkovic und Bezirksstadtrat Gordon Lemm, die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Maja Loeffler sowie Vertreterinnen verschiedener Projekte und Gruppen aus dem Bezirk zwei Fahnen vor dem Rathaus Marzahn-Hellersdorf.

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen steht in diesem Jahr wie so vieles unter der aktuellen Entwicklung der Pandemie. Die Krise verstärkt die bereits bestehenden Ungleichheiten und Probleme, auch und gerade beim Thema Häusliche Gewalt.

Geschlechtsspezifische Gewalt ist eine der Haupthürden für die tatsächliche Gleichstellung zwischen Frauen und Männern. Es ist jene Gewalt, die Frauen trifft, weil sie Frauen sind oder von der Frauen überproportional stark betroffen sind: sexuelle Gewalt, häusliche Gewalt, (Cyber-)Stalking, Bedrohung, finanzielle Gewalt, Zwangsverheiratung, Cyber-Grooming, Menschenhandel und Genitalbeschneidung. Diese Gewalt trifft Frauen, wenn sie noch Mädchen sind, wenn sie im Berufsleben stehen, wenn sie aus- oder online gehen, wenn sie eine Beziehung führen, wenn sie alt sind, wenn sie Kinder haben, oder wenn sie sich einfach nur in der Öffentlichkeit äußern.

Auch in Marzahn-Hellersdorf stehen die zum Teil hohen Zahlen in einigen Bezirksregionen einem sehr kleinen Hilfe- und Unterstützungssystem gegenüber. Mit den zwei kleinen Beratungsstellen im Bezirk – eine wird seit 2020 vom Bezirksamt finanziert – ist der Bedarf bei weitem nicht gedeckt. Hier ist auch das Land gefordert, die Strukturen am Stadtrand zu stärken. Es bedarf mehr Mittel für Öffentlichkeitsarbeit, Aufklärung und Weiterbildungen für Fachkräfte, mehr Beratungs- und Unterstützungsstrukturen und mehr Gelder für Prävention für Täterarbeit und die Arbeit mit betroffenen Kindern und Jugendlichen. Marzahn-Hellersdorf hat kein Frauenhaus und nur wenige kleine Zufluchtswohnungen.

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