An Pfingsten war es wieder überdeutlich: Die Kaulsdorfer Seen bleiben bei sommerlichen Temperaturen einer der Erholungs-Hotspots im Bezirk, Tausende strömen von auch Mahlsdorfer Seite an die beiden zugänglichen Gewässer. Was naturgemäß nicht ausbleibt sind Müll und Verschmutzung, vor allem in den Abendstunden bleiben viele junge Besucherinnen und Besucher bis tief in die Nacht und „vergessen“ die Überreste ihre mitgebrachten Essens- und Getränkevorräte (siehe Fotos am Ende des Artikels).
Um dies einzudämmen, ein friedliches Miteinander zu fördern und das Sicherheitsgefühl in den Anlagen zu stärken, hat das Bezirksamt im Jahr 2024 ein Parkmanagement eingeführt. Teams aus jeweils zwei sogenannten „Parkläuferinnen und Parkläufern“ bestreifen die Grünanlagen von mittags bis in die späten Abendstunden. Sie weisen Parkbesuchende freundlich auf Verstöße hin, erkennen Beschädigungen frühzeitig, beugen Vandalismus vor und stehen als Ansprechpersonen vor Ort zur Verfügung.
Aufgrund der positiven Resonanz aus vergangenen Jahren hat das Bezirksamt nun entschieden, das Parkmanagement in den Jahren 2026/2027 fortzuführen. Ab dem 1. Juni werden die Kaulsdorfer Seen wieder bestreift, ebenso die Parkanlagen Biesdorfer Baggersee, Hönower Weiherkette, Regine-Hildebrandt-Park und Kurt-Julius-Goldstein-Park.
Die Hauptaufgabe des Parkmanagements liegt in der präventiven und deeskalierenden Kommunikation mit den Menschen, die die Erholungszonen nutzen, sowie in der freundlichen Sensibilisierung für die Einhaltung der Parkregeln und des Grünanlagengesetzes. Parkläuferinnen und Parkläufern fungieren als Schnittstelle zwischen den Besuchenden, Anwohnerinnen und Anwohnern und der Bezirksverwaltung. Sie arbeiten eng mit dem zuständigen Bezirksamt, dem Ordnungsamt, der Polizei und anderen Projektbeteiligten zusammen.





