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Massive Beeinträchtigungen: Das bedeutet der Lokführer-Streik für Mahlsdorf

Seit 2 Uhr in der Nacht auf Mittwoch streiken in Deutschland die Lokführer der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Für Mahlsdorfer Pendler und Bahn-Passagiere hat das weitreichende Konsequenzen, neben dem Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn wird auch die S-Bahn bestreikt. Diese spricht von „massiven Beeinträchtigungen“.

Für Mittwoch und Donnerstag hat die Bahn 75 Prozent ihrer Fernzüge gestrichen. Die S-Bahn in Mahlsdorf zwischen Strausberg-Nord und Charlottenburg fährt nur im 20 Minuten-Takt. Die Züge dürften also vor allem im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr proppenvoll werden. Die S-Bahn wies allerdings bereits darauf hin, dass es auch in diesem Basisprogramm „streikbedingt kurzfristig zu Veränderungen kommen kann“. Es wird sich wohl erst im Laufe des Mittwochs herausstellen wird, wie realistisch die Sonderfahrpläne sind. Unter anderem deshalb, weil niemand ganz genau weiß, wie viele Triebfahrzeugführer dem Streikaufruf folgen werden. Außerdem, so die S-Bahn, seien auch am Freitag nach Streikende noch Zugausfälle zu erwarten.

Die Züge der stündlich in Mahlsdorf haltenden Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) sind nicht direkt vom Streik betroffen. „Wir können allerdings auch nicht mehr Wagenzüge als sonst einsetzen, da wir nicht über größere Reserven verfügen“, so ein NEB-Sprecher gegenüber dem „Tagesspiegel“. In Mahlsdorf dürfte in den kommenden beiden Tagen der Ansturm auf die Waggons größer sein als sonst. Die Konsequenz dürften sehr volle Züge und längere Haltezeiten sein. Auch ist noch nicht klar, ob ebenso Fahrdienstleiter streiken oder die von der NEB genutzte Infrastruktur der Bahn durch sonstige Aktionen gefährdet wird.

Die S-Bahn hat während des Lokführer-Streiks mit massiven Beeinträchtigungen zu kämpfen. Foto: S-Bahn Berlin GmbH / D. Ulrich

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