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Ostsee-Wind fegt über Mahlsdorf: Eintracht verliert 0:1 gegen Greifswald

Und wieder wurde es nichts mit einem Heimsieg für Eintracht Mahlsdorf, auch im fünften Saisonspiel auf dem Rosenhag konnte das Team von Trainer Simon Rösner nicht die drei Punkte einfahren. Gegen den Greifswalder FC, einen der heißen Meisterschaftskandidaten der NOFV-Oberliga, setzte es am Sonntag bei spätsommerlichem Temperaturen und Sonnenschein eine 0:1-Niederlage.

 

Zwar zeigte die Eintracht eine durchaus ansprechende Leistung, hätte mit etwas mehr Glück auch einen Punkt ergattern können, der Sieg des ambitionierten GFC geht letztlich aufgrund der Abgeklärtheit und Cleverness in der Defensive aber in Ordnung. Das Tor des Tages schoss Azat Selcuk in der 30. Minute, der offensive Mittelfeldspieler musste eine Quervorlage nach einem Konter aus elf Metern nur noch einschieben.

 

Die Pleite der Mahlsdorfer konnte auch die engagierte und mit viel Aufwand vorgetragene zweite Hälfte der Lilanen nicht verhindern. Chancen, wenn auch nicht immer zwingende, wären dagewesen: Ein Kopfball von Peter Köster in der 46. Minute sauste knapp am Pfosten vorbei, Fabian Fritsche traf eine Direktabnahme nicht voll. Und in der 69. Minute brachte Kay Michel eine schöne und scharfe Flanke in den Strafraum, der für den verletzten Kevin Stephan eingewechselte Christoph Zorn rutschte knapp vorbei. Zwischenzeitlich hatte die Eintracht jedoch auch Glück, das Peterson Appiah nach einem Lauf mit schnellen Schritten über drei Viertel des Platzes den Ball am rechten Pfosten vorbeischlenzte.

 

Hoffnung keimte für den Bruchteil einer Sekunde zehn Minuten vor Schluss auf. In der 80. hatten die rund 200 Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, als ein Zorn-Schuss von einem Verteidiger des GFC auf der Linie geklärt wurde. Alles Anrennen in den letzten Minuten half nichts, die souverän und vielbeinig verteidigenden Ostsee-Kicker brachten die knappe Führung über die Zeit. Der Greifswalder Torhüter Mika Schneider bezeichnete den Erfolg hinterher als „dreckigen Arbeitssieg“. Mahlsdorfs Erfolgsserie der letzten Wochen mit fünf Spielen ohne Niederlage ist gerissen. Mahlsdorf rangiert in der Tabelle nun mit elf Punkten auf Rang 9.

 

Wie geht’s weiter? In den kommenden fünf Wochen muss der Rosenhag auf die Mannschaft von Simon Rösner verzichten. In der kommenden Woche steht die 4. Runde des Berliner Landespokals beim Nordberliner SC an, anschließend geht’s zum Auswärtsspiel nach Neustrelitz und nach einem spielfreien Wochenende muss Mahlsdorf beim Rostocker FC antreten. Erst am 7. November findet das nächste Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des Zweitligisten Hansa Rostock an.

Auch Mahlsdorfs „Mentalitätsmonster“ Alexander Möller konnte die Niederlage der Eintracht nicht verhindern.

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