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Punkte in Pampow? Mahlsdorf zwischen Dr. Jekyll und Mr. Hyde

Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Zwei Romanfiguren eines 90 Jahre alten Films, die auch in der Gegenwart für zahlreiche Vergleiche sorgen. Im Blickpunkt ist dabei vor allem das Doppelgänger-Motiv. Der Eine der Gute, der Andere das Böse. Und da lässt sich der Bogen zu Eintracht Mahlsdorf spannen. Zuhause zeigten die Lilanen bislang das fürchterliche Gesicht, noch kein Heimsieg konnte in dieser Saison gelingen – auswärts ist das Team von Simon Rösner jedoch bärenstark. Das macht Hoffnung für den kommenden Samstag.

 

Zunächst der „Schmerz“, also Dr. Jekyll. In der Heimtabelle landet Mahlsdorf nach sieben Spielen und lediglich drei Punkten durch drei Unentschieden auf dem vorletzten Platz. Schulnote 5. Warum, zeigte sich einmal mehr am Sonntag gegen den Tabellenzweiten Blau-Weiß 90 Berlin. So sehr sich die Mannschaft auch mühte, gegen die Spitzenmannschaft aus Mariendorf reichte der Einsatz nicht. Verdient verlor die Eintracht mit 0:3. Der Ex-Bundesligist hielt ohne großen Aufwand seine Defensive dicht und nutze die Chancen durch den treffsicheren Sturm. Der zwar erkennbare aber wenig effektive Wille der Eintracht das Ergebnis zu korrigieren war zwar vorhanden, aber umso bescheidener das Wetter mit Kälte, Wind und Niederschlag wurde, umso mehr ließ die Leistung der Elf  im Laufe des Spiels nach. „Haken dran“, so das Motto nun innerhalb der Mannschaft. Aus gutem Grund.

 

Denn da ist der Mahlsdorfer „Dr. Hyde“. Mit 15 Punkten aus sieben Spielen gehört die Eintracht nämlich auf gegnerischem Platz zu den Top-Teams der Liga, liegt auf Platz 3 der Auswärtstabelle. Nun geht es in einen Vorort von Schwerin. 14 Uhr am 12. Februar muss Mahlsdorf beim MSV Pampow antreten. Seit fünf Jahren spielt der Mecklenburger Verein in der Oberliga, kämpft dort seitdem regelmäßig gegen den Abstieg. Der Kader besteht vor allem aus Kickern aus der Region, die in der Jugend bei den großen Rostocker bzw. Schweriner Mannschaften ausgebildet wurden. Schillerndster Spieler, nicht nur aufgrund des Namens, ist Marcel von Walsleben-Schied. Der bereits 38-jährige Mittelfeldspieler bestritt satte 178 Spiele in der 2. Bundesliga für Hansa Rostock, den VfL Osnabrück, die SpVgg Unterhaching und Carl-Zeiss Jena.

 

Aufgrund der aktuellen Pandemiebestimmungen dürfen am Samstag keine Zuschauer in der Pampower Gartenwegarena dabei sein. Der Mahlsdorfer Dr. Hyde könnte die drei Punkte also fast nahezu unbemerkt entführen. 

Fünf gegen Einen. Trotz viel Einsatzwillen gelang es den Eintracht-Kickern am vergangenen Sonntag nicht, die Spieler von Blau-Weiß 90 Berlin (hier Sean Mensah mit der Rückennummer 13) zu stoppen.

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