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Transplantation schon erfolgt: Passender Stammzellspender für krebskranke Laura aus Mahlsdorf gefunden

Ende Januar berichtete „Alles Mahlsdorf” erstmals über die 33-jährige Laura aus Mahlsdorf, die kurz nach der Geburt ihres Sohnes die tragische Diagnose „Leukämie” erhielt (siehe Links am Ende dieses Artikels). Zehntausende lasen den Beitrag, er wurde tausende Male über unsere Facebook-Seite „Mahlsdorf LIVE” geteilt, auch andere Berliner Medien berichteten. Insgesamt mehr als 4.200 Menschen bestellten sich daraufhin ein Registrierungsset der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DMKS) nach Hause und gingen so den ersten Schritt auf dem Weg zum Lebensretter. In Lauras Fall gab es nun einen riesigen Erfolg: ein passender Spender wurde gefunden.

Genau auf diese Nachricht hat die Familie lange gewartet: „Es war eine riesengroße Erleichterung, ein echtes Aufatmen. Es fühlte sich an, als wenn ganz hinten in einem kalten Tunnel gerade ein warmes und helles Licht angegangen sei“, so Stefan, der Verlobte von Laura. Mittlerweile wurde das Knochenmark des Spenders oder der Spenderin in Lauras Körper transplantiert, es musste alles ganz schnell gehen. Noch ist es allerdings zu früh, um genau zu sagen, ob der Körper der Mahlsdorferin die fremden Stammzellen annimmt. Stefan, der kleine Sohn Luan, Familie und Freunde geben nicht auf: „Wir hoffen sehr, dass Laura die schwere Zeit nach der Transplantation so positiv wie möglich durchlebt und die Kurve schnell nach oben zeigt, um im Frühling und im Sommer die nächsten spannenden Schritte von Luan gemeinsam zu erleben.“

Auch wenn Stefan und Laura gerne wissen würden, wer der/die Spender/in ist, der Laura die Chance auf ein Weiterleben geschenkt hat – aktuell müssen sich die beiden noch in Geduld üben. Die deutschen Richtlinien sehen vor, dass sich Spender und Patient erst zwei Jahre nach der Spende persönlich kennen lernen dürfen. In der Zwischenzeit ist allerdings eine anonyme Kontaktaufnahme möglich: Über die DKMS dürfen Briefe oder Geschenke ausgetauscht werden. Nach Ablauf der vorgesehenen Kontaktsperre können Spender und Patient sich dann auch direkt schreiben oder persönlich treffen – vorausgesetzt beide sind einverstanden.

Für Laura, der es nach „Alles Mahlsdorf“-Informationen nicht sonderlich gut geht, bedeutet die Transplantation vor allem Hoffnung. Hoffnung auf Leben. „Es ist wunderschön, in solch einer Situation so viel Unterstützung und Anteilnahme von vielen lieben Menschen im direkten Umfeld, aber auch vielen fremden Menschen zu bekommen. Wir haben daraus extrem viel Kraft geschöpft. Der Gedanke einen zukünftigen Leben-Spender mit unserem Aufruf zu finden, ist unfassbar bewegend. Wir möchten jedem für jegliche Unterstützung danken und freuen uns jetzt schon unfassbar, unserem kleinen Luan später einmal von so vielen tollen Menschen in dieser großen Welt zu erzählen“, bedankt sich Lauras Verlobter Stefan.

Hier unsere älteren Berichte über Laura und ihren Kampf gegen den Blutkrebs:

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