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Trotz Masterplan „Solarcity Berlin“: Darum gibts auf der Mahlsdorfer Oberschule keine Photovoltaik-Anlage

Am 10. März 2020 beschloss der Berliner Senat auf Antrag von Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Die Grünen), den Maßnahmenkatalog „Solarcity Berlin” in die Umsetzung zu bringen. Zurzeit liefern Photovoltaik-Anlagen nur 0,7 Prozent des Hauptstadtstroms, bis zu 25 Prozent könnten es laut Pop werden – zum Beispiel mit der Installation von Solaranlagen bei Sanierung oder Neubau von öffentlichen Gbäuden wie Schulen. Ein guter Gedanke. Für die im vergangenen Sommer eröffnete Mahlsdorfer Oberschule in der Straße an der Schule kommt er jedoch zu spät. Die 3000 Quadratmeter auf dem Dach werden nicht für die Gewinnung von Solarenergie genutzt. Warum, erklärte nun Schulstadtrat Gordon Lemm (SPD) auf Anfrage des Bezirksverordneten Eberhard Roloff (DIE LINKE.): „Grundlage zum Zeitpunkt der Erstellung des Bedarfsprogramms waren nicht die derzeit geltenden neuen Schulbaustandards. Das Dach des Schulgebäudes der ISS Mahlsdorf wurde als Gründach geplant und so umgesetzt“, so Lemm. Das Gründach wird deshalb als Retentionsfläche für die Regenwasserbewirtschaftung des Grundstücks, welches sich im Trinkwasserschutzgebiet befindet, genutzt. Die Dachfläche der Turnhalle kann auf Grund ihres Baukörpers nicht genutzt werden. Lem weiter: „Die Dachfläche der Turnhalle kann auf Grund ihres Baukörpers nicht genutzt werden.“

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