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Wie ernst meint es der Senat mit der neuen Mahlsdorfer Feuerwehrwache?

Der Jubel bei den freiwilligen Lebensrettern der Feuerwehr Mahlsdorf war Mitte des Jahres groß. Nach jahrelangem Tauziehen einigten sich Senat, Bezirk und Berliner Feuerwehr auf einen Standort für den Bau einer neuen Feuerwehrwache in unserem Ortsteil, das knapp fünf Millionen Euro teure Gebäude soll die marode Wache in der Donizettistraße ersetzen („Mahlsdorf LIVE“ berichtete, siehe Links am Ende des Artikels).

Nur: So richtig voran geht es seit dem Beschluss nicht. Zwar hat das Bezirksamt die planungsrechtliche Sicherung einer Fläche zwischen Straße an der Schule und Landsberger Straße beschlossen und den Bebauungsplan XXIII-4a entsprechend angepasst, allerdings hakt die Finanzierung. Wie aus der Antwort der Senatsverwaltung für Inneres und Sport auf Anfrage des Abgeordneten Kristian Ronneburg (DIE LINKE. ) hervorgeht, ist derzeit nicht absehbar, wann die Kaufverhandlungen zwischen der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM, kümmert sich um landeseigene Grundstücke) und der TLG IMMOBILIEN AG (ihr gehört das von der Feuerwehr ins Auge gefasste 4500 Quadratmeter große Areal) abgeschlossen sein werden. „Eine finanzielle Vorsorge ist derzeit weder für das Baugrundstück noch für einen Ersatzneubau gegeben“, heißt es. Es sei zwar ein Antrag des Innensenats an die Senatsverwaltung für Finanzen zum Ankauf des Grundstücks über den Berliner Bodenfonds gestellt worden, dieser befinde sich jedoch noch „in Bearbeitung“.

„Erst nach dem Grundstückserwerb, der Festsetzung des Bebauungsplans und einer Übertragung in das Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin sowie der Sicherung der Finanzierung für den Ersatzneubau kann das Gebäude dann voraussichtlich rund 24 Monate später fertig gestellt werden“, so ein Sprecher der Innenverwaltung gegenüber „Mahlsdorf LIVE“ Ein halbwegs konkreter Bezugstermin der neuen Wache ist demnach nicht absehbar. Mitverantwortlich ist außerdem die Berliner Feuerwehr, welche die Prioritäten für Sanierung und Neubau der Wachen der Freiwilligen Feuerwehren setzt. Der Mahlsdorfer Standort steht hier auf Platz 9 der Rangliste. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf fühlen sich nach „Mahlsdorf LIVE“-Informationen nach ihrem jahrelangen Kampf für ein neues Gebäude und der zeitweisen Zwangsschließung der Wache aufgrund von Schimmelbefall zunehmend verschaukelt. Erst recht, nachdem sie nun erfuhren, dass statt dem zügigen Neubau nun noch einmal eine Menge Geld in ihre baufällige Wache gepumpt wird. Wie „Mahlsdorf LIVE“ erfuhr, wird noch in diesem Jahr eine Belüftungsanlage in der Fahrzeughalle installiert. Kostenpunkt: 40.000 Euro. Zudem hat die BIM einen Auftrag zur Erneuerung des Daches ausgeschrieben, auch hier dürften mehrere zehntausend Euro fällig werden.

Kristian Ronneburg richtet deshalb einen Appell an den zuständigen Innensenator Andreas Geisel (SPD): „Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr brauchen endlich Klarheit, wann mit einem Neubau zu rechnen ist. Diese Klarheit kann jetzt nur der Innensenator schaffen.“

Hier unsere älteren Berichte über die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf:

5. Februar: Wache nach Schimmelbefall geschlossen: https://www.facebook.com/103892096701735/posts/838539386570332/?d=n

21. November: Innensenator besucht Mahlsdorfer Feuerwehr: https://www.facebook.com/103892096701735/posts/774030846354520/?d=n

27. September 2017. Mit diesem Beitrag deckte „Mahlsdorf Live“ die Missstände rund um die Wache auf: https://www.facebook.com/103892096701735/posts/350236382067304?s=100022010796468&sfns=mo

Mahlsdorf LIVE - Wie ernst meint es der Senat mit der neuen Mahlsdorfer Feuerwehrwache?

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