Heißer Tanz auf Mini-Platz: Mahlsdorf muss bei Kellerkind Croatia antreten

In der NOFV-Oberliga steht am Sonntag für Eintracht Mahlsdorf ein Berliner Duell auf dem Programm. Der SD Croatia Berlin empfängt die Lilanen im Tempelhofer Friedrich-Ebert-Stadion (Anpfiff 14.30 Uhr), die Ausgangslage könnte dabei kaum unterschiedlicher sein. Croatia, mitten im Abstiegskampf, wird die um einen Spitzenplatz kämpfende Eintracht auf einem sehr kleinen Platz zum heißen Tanz bitten.

 

Nach 19 absolvierten Spielen liegt Mahlsdorf derzeit auf Rang drei der Oberliga Nord. Mit 26 Punkten und einem Torverhältnis von 33:27 hat sich das Team im Verfolgerfeld der Spitzenteams etabliert und gehört weiterhin zu den Mannschaften mit Ambitionen im oberen Tabellenbereich. Ganz anders ist die Situation beim Gastgeber: Croatia Berlin rangiert aktuell auf Platz 15. Die Bilanz von 15 Punkten aus 16 Spielen sowie ein Torverhältnis von 25:36 zeigen, dass die Mannschaft bislang vor allem defensiv Probleme hatte. 

 

Die Statistiken der vergangenen Wochen deuten dennoch auf ein interessantes Spiel hin. Croatia zeigt sich offensiv durchaus gefährlich: In den letzten fünf Begegnungen erzielte das Team im Schnitt rund 2,4 Tore pro Partie. Gleichzeitig kassierte Mahlsdorf in diesem Zeitraum durchschnittlich etwa 1,8 Gegentore pro Spiel. Das Team von Trainer Karsten Heine bringt jedoch insgesamt die stabilere Serie mit. Mahlsdorf verlor nur zwei der letzten zehn Spiele und präsentiert sich damit als schwer zu schlagender Gegner, im Jahr 2026 gab es bereits zwei Heimsiege und einen Punktgewinn bei Optik Rathenow. Im Hinspiel im September behielt Mahlsdorf deutlich die Oberhand, das Hinspiel im endete mit 4:1 auf dem Rosenhag. Für Croatia Berlin geht es in erster Linie darum, den Abstand zum rettenden Nicht-Abstiegsufer nicht weiter anwachsen zu lassen. Bislang sind es fünf Punkte, jeder Zähler kann im weiteren Saisonverlauf entscheidend sein. Zuletzt verlor man mit 3:4 beim SV Siedenbollentin, zuvor 3:5 gegen Sparte Lichtenberg. Vorne hui, hinten pfui.

 

Das Berliner Duell verspricht daher Spannung: Ein offensivstarker Außenseiter gegen die ambitionierten Mahlsdorfer mit dem bisherigen Top-Torjäger der Oberliga, Nils Stettin (steht bei 18 Treffern) – eine Mischung, die durchaus Überraschungspotenzial birgt.

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