Eintracht Mahlsdorf zieht mit einem mehr als deutlichen 13:0 beim SC Gatow in die zweite Runde des Berliner Landespokals ein. Eine Machtdemonstration, der Oberligist lässt dem unterklassigen Gegner keine Chance.
Was für ein Pokalauftakt! Eintracht Mahlsdorf hat in der ersten Runde des Berliner Landespokals ein wahres Torfeuerwerk abgebrannt. Beim SC Gatow setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Karsten Heine am Sonntagnachmittag mit 13:0 (4:0) durch. Die Lilanen machten bereits früh deutlich, dass an diesem Nachmittag kein Pokalwunder zu erwarten sein würde. Bereits nach wenigen Minuten übernahm Mahlsdorf sofort die Kontrolle und setzte den Gastgeber unter Druck, in der 9. Minute traf Kapitän Peter Köster per Strafstoß. Gatow (spielt vier Ligen unter der Eintracht in der Kreisliga A) versuchte dagegenzuhalten, konnte den Angriffen des Oberligisten aber nur wenig entgegensetzen.
Auch wenn der Außenseiter bis dato zunächst noch hoffen durfte, die Partie einigermaßen offen zu halten, wurde der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften im weiteren Verlauf immer deutlicher. Mahlsdorf kombinierte sich immer wieder gefährlich nach vorne und kam zu weiteren Treffern. Bereits zur Halbzeit war die Begegnung entschieden, vier Tore standen zu diesem Zeitpunkt für die Eintracht zu Buche. Neuzugang Jonas Burda (kam vor der Saison von Hertha Zehlendorf), Leon Rollnik wiederum per Elfmeter und Moritz Tomczak (Neuzugang von Altglienicke II) trafen.
Doch statt nach dem Seitenwechsel einen Gang zurückzuschalten machte Mahlsdorf weiter, in Halbzeit zwei entwickelte sich die Begegnung trotz (oder wegen eines Vierfachswechsels) zu einem Schützenfest. Die Eintracht traf beinahe nach Belieben und schraubte das Ergebnis immer weiter in die Höhe. Jerome Scholz, der erst 18-jährige Erik Timpner mit einem Doppelpack Luis Millgramm (noch ein Neuer, wechselte von Lichtenberg 47 an den Rosenhag) schraubten das Ergebnis noch vor den Schlussminuten auf 8:0 in die Höhe.
Und auch in den letzten zehn Minuten blieb die Eintracht konzentriert. Anstatt angesichts der längst entschiedenen Partie die Begegnung nur noch auslaufen zu lassen, spielte Mahlsdorf weiter nach vorne. Bis zum Abpfiff standen schließlich 13 Treffer auf der Habenseite. Youngster Erik Timpner zauberte einen weiteren Doppelpack auf den Rasen, wiederum Scholz und Tomczak mit zwei Toren sorgten für den Endstand.
Damit hatte die Eintracht ihre Pflichtaufgabe nicht nur erfüllt, sondern regelrecht demonstriert, wie groß der sportliche Unterschied zwischen dem Oberligisten und dem SC Gatow an diesem Nachmittag war. Für Mahlsdorf ist der Kantersieg die perfekte Einstimmung auf die kommenden Aufgaben, am Sonntag geht es ab 14 Uhr bei den Reinickendorfer Füchsen um drei Punkte in der Liga.
Danke an hansakoschi und jenniibrl für die Fotos!





