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Ab Herbst: Rufbus in Mahlsdorf rund um die Uhr unterwegs

Im August 2020 sowie im Juli 2021 berichtete „Alles Mahlsdorf“ über die Pläne von BVG und Senatsverwaltung für Verkehr über die Anbindung Mahlsdorfs an eine Art Bus-Taxi, dem sogenannten Rufbus. Nun gibt es weitere konkrete Informationen über den Starttermin.

 

Am Dienstag hat die BVG den Zuschlag an die Firma Via erteilt. Sie übernimmt im die „Alternative Barrierefreie Beförderung (ABB)“ und den neuen, digitalen Rufbus in den östlichen Außenbezirken. Der Auftragnehmer stellt die App mit Ridepooling-Algorithmus, die Fahrzeugflotte und das Fahrpersonal.

 

Start des neuen Angebots ist voraussichtlich im dritten Quartal 2022, ursprünglich war von Mai die Rede. Der Vertrag läuft bis Jahresende 2025. „Es ergänzt das gute Nahverkehrsangebot mit Bussen und Bahnen bedarfsgerecht durch gebündelte Mobilität“, heißt es in einer Pressemitteilung. Dabei wird von Anfang an auf einen hohen Anteil an Elektromobilität gesetzt. Der „BVG Rufbus“ (Arbeitstitel) wird in einem über 60 Quadratkilometer großen Bediengebiet im Osten Berlins rund um die Uhr im Einsatz sein. Er soll Fahrgäste zu den regulären ÖPNV-Haltestellen bringen oder sie dort abholen. Es werden aber auch Direktfahrten im Bediengebiet möglich sein. Wie für den Nahverkehr typisch, wird er dabei Fahrten bündeln und somit für weniger Verkehr auf Berlins Straßen sorgen. Buchbar wird das neue Angebot über eine App sowie telefonisch sein. Voraussetzung für die Mitfahrt ist ein gültiges VBB-Ticket, je nach Art der Fahrt werden Zuschläge fällig.

 

In den kommenden Monaten werden BVG und Via nun alle Details der neuen Angebote klären und den Betriebsstart vorbereiten. Ausführliche Informationen für die Fahrgäste, z.B. über das genaue Bediengebiet, Tarifdetails, die Funktion der App oder die Fahrzeugflotte, veröffentlicht die BVG rechtzeitig. Nach „Alles Mahlsdorf“-Informationen soll der Rufbus in unserem Ortsteil vor allem zwischen Bahnhof Mahlsdorf und dem verlängerten Hultschiner Damm bis zum Bahnhof Köpenick unterwegs sein.

 

Der neue Rufbus wird wahrscheinlich per App buch- und bezahlbar sein, aber auch analog via Call Center und über eine bar bezahlbare Guthabenkarte. Die Flotte wird bis zu 26 Fahrzeuge mit einer Kapazität von jeweils bis zu acht Fahrgästen umfassen. Bei diesem sogenannten Ridepooling wird der Rufbus neben regulären ÖPNV-Haltestellen auch Einrichtungen wie Bürgerämter, Ärztehäuser oder Seniorentreffs ansteuern. Darüber hinaus werden zur Deckung von Erschließungslücken auch virtuelle Haltestellen bedient werden, die den Fahrgästen in der App angezeigt bzw. vom Call Center benannt werden. „Deren Abstände orientieren sich an der Haltepunktdichte wie entlang der vorhandenen Bus- und Straßenbahnlinien (durchschnittlich 300 m Abstand, nicht engmaschiger). Eine Tür-zu-Tür Bedienung wird nicht angeboten”, so der damalige Staatssekretär Ingmar Streese im Sommer 2021.

Mahlsdorf LIVE - Ab 2021: Mahlsdorf bekommt einen Rufbus
Ab Herbst 2022 sollen Rufbusse der BVG in Mahlsdorf unterwegs sein.

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