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Eintracht Mahlsdorf: Traumlos und „Wundertüten“-Treffen an Mecklenburgischer Seenplatte

UPDATE: Eintracht Mahlsdorf hat das Spiel bei der TSG Neustrelitz mit 1:2 verloren.


Am Wochenende steht der zehnte Spieltag der NOFV-Oberliga an, Eintracht Mahlsdorf gastiert am Sonntag bei der TSG im 120 Kilometer entfernten Neustrelitz. Dort, nahe der Mecklenburgischen Seenplatte, treffen ab 13.30 Uhr im 7000 Zuschauer fassenden Parkstadion zwei „Wundertüten“ aufeinander. Denn keines der beiden Teams lässt sich im Vorfeld leicht ausrechnen.


Zunächst der Blick auf Eintracht Mahlsdorf: Nach dem souveränen 3:0-Pokalerfolg gegen den Landesligisten Nordberliner SC muss sich das Team von Trainer Simon Rösner wieder auf den Ligaalltag konzentrieren. „Grundsätzlich fahren wir überall hin um zu gewinnen“, so der 45-Jährige gegenüber „Alles Mahlsdorf“. Und weiter: „Das ist mein Leitsatz, den ich auch der Mannschaft immer wieder kommuniziere. Und wenn wir ähnlich auftreten wie im vergangenen Heimspiel gegen Greifswald, haben wir auch eine gute Chance auf drei Punkte“. Und genau da liegt die Krux der Sache. Trotz der 0:1-Niederlage trat die Eintracht gegen den Aufstiegsfavoriten mutig und spielstark auf, Rösner war nach eigener Aussage „total einverstanden“ mit der Leistung. Auf der anderen Seite gab es zuhause noch keinen Heimsieg und unnötige Pleiten etwa gegen das deutlich schwächere Victoria Seelow. Auswärts hingegen klappte es bislang gut, Mahlsdorf gelangen Siege in Ludwigsfelde, Schwerin und Brandenburg. Rösner erwartet deshalb am Sonntag ein Spiel auf „Augenhöhe“.


Und die „Wundertüte“ Neustrelitz? Ist noch schwieriger einzuschätzen. Die Mecklenburger sind schlecht in die Saison gestartet, blieben jedoch zuletzt in fünf Pflichtspielen ohne Niederlage (davon drei Siege). Während man zuletzt gegen Stern 1900 und Neuruppin jedoch selbst hochkarätigste Chancen versemmelte, reichten am vergangenen Sonntag im Pokal gegen Torgelow nach laut Neustrelitzer Presseberichten „unterirdischer“ Leistung drei Chancen für drei Tore zum Weiterkommen. Die Euphorie bei der TSG dürfte aber einen gehörigen Dämpfer erhalten haben, denn Vollgas-Stürmer Tom Klieforth (24) zog sich während des Spiels eine Knieverletzung zu und wird gegen Mahlsdorf ausfallen.

In der Abwehr kann Neustrelitz auf Erfahrung zurückgreifen, dort spielt der 36-jährige ehemalige slowakische Nationalspieler Filip Luksik, der in Personalunion ebenso als Co-Trainer tätig ist. Er wurde mit Slovan Bratislava bereits Double-Sieger in seinem Heimatland und spielte in der ersten holländischen Liga für ADO Den Haag.


Die TSG Neustrelitz ist das „Jetzt“, auf das „Morgen“ kann sich die Eintracht ebenso freuen. Wie die am Freitagabend veranstaltete Auslosung zum Achtelfinale des Berliner Landespokals ergab, darf sich Mahlsdorf mit einer Profi-Mannschaft messen. Das Los bescherte den Drittligisten Viktoria Berlin, der Knaller gegen die nach Union und Hertha derzeit drittbeste Berliner Mannschaft steigt am 13./14. November auf dem Rosenhag.

Eintracht-Stürmer Christoph Zorn behauptet den Ball gegen einen Spieler des Nordberliner SC. Foto: Eintracht Mahlsdorf

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