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Gegenüber Baumschule: In Mahlsdorf soll stationäre Jugendhilfeeinrichtung entstehen

Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf sucht für den Bau und Betrieb einer stationären Jugendhilfeeinrichtung mit Plätzen für das Mutter-Vater-Kind-Wohnen einen erfahrenen und geeigneten Träger der freien Jugendhilfe. Jetzt startete das Interessenbekundungsverfahren, welches der Entscheidungsvorbereitung dient.

Ziel dieses Verfahrens ist das Feststellen eines geeigneten Trägers der Jugendhilfe, der in der Rahnsdorfer Straße 32 gegenüber der Baumschule Frank eine solche stationäre Jugendhilfeeinrichtung errichtet und betreibt. Derzeit befindet sich auf dem rund 1200 Quadratmeter großen Grundstück kurz vor der Landesgrenze eine zerfallene Gartenlaube und ein kleines Gewächshaus (Foto).

Die Träger können sich mit ihren Unterlagen bis zum 22. Februar bewerben. Aber es gibt Anforderungen: So sollte der Träger über eine mindestens dreijährige Praxis beim Betrieb stationären Jugendhilfeeinrichtung, über ausreichend Erfahrungen in der Bewirtschaftung von Objekten haben und besondere Kompetenzen beim Errichten eines Objektes vorweisen können.

Am 3. Februar soll es einen Vor-Ort-Termin mit Mitarbeitern des Jugendamtes und interessieren Trägern geben, ab dem 24. werden die Unterlagen geprüft. Bereits im April soll die Bezirksverordnetenversammlung über den ausgewählten Träger abstimmen, damit bereits im Sommer der Abschluss des Bau- und Überlassungsvertrages mit dem Träger bzw. ein Erbbaupachtvertrag abgeschlossen werden kann.

„Seit Jahren haben wir steigende Bedarfe zur Unterstützung von Familien in unserem Bezirk. Erstmals gehen wir als Bezirk den Weg zusätzliche Angebote der Jugendhilfe selbst neu zu schaffen. Ich bin sehr froh, dass wir uns im Bezirksamt darauf verständigen konnten, Flächen für den Kinderschutz und die Hilfe für Familien zu nutzen“, so Gordon Lemm (SPD), Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie.

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