Am 10. Mai verwandelt sich der Norden von Mahlsdorf in eine lebendige Flaniermeile für Trödelfans und Neugierige: Ein Nachbarschaftsflohmarkt lädt dazu ein, von Haus zu Haus zu ziehen und verborgene Schätze zu entdecken. Das Konzept erinnert dabei ein wenig an Halloween – nur ohne Kostüme, dafür mit gut erhaltenen Kleidungsstücken, Accessoires und allerlei Fundstücken aus privaten Haushalten.
Rund um die Kreuzung Hönower Straße am Rosenhag bildet sich das Zentrum des Geschehens. Doch auch in den angrenzenden Straßen wie dem Briesener Weg, der Albrecht-Dürer-Straße und der Burggrafenstraße öffnen zahlreiche Anwohner ihre Höfe und Gärten für Besucherinnen und Besucher. Statt klassischer Marktstände entsteht so ein dezentraler Flohmarkt, der bewusst als entspannter „Sonntagsbummel“ angelegt ist.
Die Idee: Schlendern statt Gedränge. Wer möchte, kann sich treiben lassen, an den einzelnen Stationen verweilen, stöbern und mit den Nachbarn ins Gespräch kommen. Besonders im Fokus stehen Kleiderschätze – von Vintage-Stücken bis hin zu gut erhaltener Alltagsmode. Für Orientierung sorgt ein eigens entwickelter QR-Code. Über ihn lässt sich eine digitale Karte aufrufen, die alle teilnehmenden Häuser verzeichnet und zeigt, wo es etwas zu entdecken gibt. So behalten Besucher auch bei wachsender Beteiligung den Überblick. Sämtliche bisherige Standorte gibt es unter diesem Link: Hier klicken
Aktuell machen bereits knapp 20 Haushalte mit – Tendenz steigend. Die Organisatoren hoffen, dass sich bis zum Veranstaltungstag noch weitere Nachbarinnen und Nachbarn anschließen. Wer Interesse hat, selbst einen Stand auf dem eigenen Grundstück anzubieten, kann sich unkompliziert per E-Mail unter Flohmarkt-Mahlsdorf@gmx.de anmelden. Mit dem Flohmarkt setzen die Initiatoren auf Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und ein bewusst entschleunigtes Einkaufserlebnis. Und das direkt vor der eigenen Haustür.





