„Mahlsdorf Live“ feiert heute seinen 10. Geburtstag. Und wenn wir ehrlich sind: Als alles begann, hätte wohl niemand geahnt, welche Reise vor uns liegt.
Vor zehn Jahren entstand „Mahlsdorf Live“ als Facebook-Seite, aus einer ganz simplen Idee heraus. Die Gründer waren selbst erst wenige Jahre zuvor nach hierher gezogen und stellten fest, dass über die kleinen und großen Dinge, die den Ortsteil bewegen, wurde kaum bis gar nicht berichtet wird. Es gab keine Plattform, die sich ausschließlich den Menschen, den Entwicklungen, den Herausforderungen und den schönen Momenten vor Ort widmete.
Also entstand aus einem spontanen Funken heraus ein kleines Projekt. Angefangen hat alles mit einigen Handy-Fotos vom Berliner Balkon, mit ersten Beobachtungen aus dem Kiez und der Neugier darauf, was eigentlich politisch und gesellschaftlich direkt vor unserer Haustür passiert. Aus gelegentlichen Beiträgen wurden regelmäßige Berichte. Aus Fotos wurden Geschichten. Aus dem Blick in schriftliche Anfragen der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf und des Abgeordnetenhauses entstanden Artikel, die Informationen verständlich und greifbar machten. Und so entstand Schritt für Schritt eine Plattform, die heute für viele Menschen zur täglichen Informationsquelle geworden ist.
Seit diesen Anfangstagen ist unser Ortsteil rasant gewachsen, hat sich entwickelt, ist förmlich explodiert. Mittlerweile leben hier mehr als 30.000 Menschen. Neue Wohngebiete sind entstanden, Straßen und Infrastruktur wurden verändert, politische Entscheidungen haben den Alltag beeinflusst, Schulen wurden gebaut, Verkehrsprojekte diskutiert und umgesetzt. Wir haben erlebt, wie ein Mahlsdorfer Wahlkreisabgeordneter zum CDU-Generalsekretär wurde. Wir begleiten heute eine Wahlkreisabgeordnete, die zugleich Berliner Bildungssenatorin ist. Olympiasiegerinnen und Olympiasieger haben unseren Ortsteil deutschlandweit bekannt gemacht, zuletzt aufgrund einer Tragödie und dem daraus resultierenden Zusammenhalt einer ganzen Nachbarschaft. Unzählige Geschichten von engagierten Menschen, Vereinen, Initiativen, Unternehmen und Nachbarschaften haben gezeigt, wie lebendig Mahlsdorf ist.
Über all das durfte und darf „Mahlsdorf Live“ berichten.
Besonders stolz macht uns dabei, dass aus einer kleinen ehrenamtlichen Initiative eine Plattform geworden ist, die täglich zwischen 10.000 und 500.000 Menschen erreicht. Mehr als 10.000 Menschen folgen mittlerweile unserer Facebook-Seite, knapp 4.000 weitere bei Instagram. Große Berliner Medien griffen und greifen Themen und Recherchen von „Mahlsdorf Live“ auf und tragen sie in die gesamte Stadt. Daraus entstand die Website www.alles-mahlsdorf.de
Doch trotz aller Entwicklungen ist eines unverändert geblieben: „Mahlsdorf Live“, die Ursprungsidee, ist bis heute ein ehrenamtliches Projekt. Es ist kein Verlag, keine Redaktion mit großen Budgets und kein Unternehmen mit zahlreichen Mitarbeitenden. Es ist nach wie vor ein Hobby. Ein Hobby, das mit viel Herzblut, Leidenschaft und oft auch mit Arbeit in den Abendstunden, an Wochenenden und Feiertagen verbunden ist. Dass wir diesen Weg zehn Jahre lang gehen konnten, verdanken wir vor unseren Leserinnen und Lesern. Sie schicken uns Fotos, Hinweise und Themenvorschläge. Sie informieren uns über Ereignisse in der Nachbarschaft. Sie kommentieren, diskutieren und teilen unsere Beiträge. Viele Geschichten wären ohne Ihre Unterstützung niemals erzählt worden.
Deshalb möchten wir heute vor allem eines sagen: Danke.
Danke für Ihr Interesse. Danke für Ihr Vertrauen. Danke für jede Nachricht, jeden Hinweis, jedes Foto und jedes aufmunternde Wort. Danke dafür, dass Sie Mahlsdorf Live zu dem gemacht haben, was es heute ist. Wir freuen uns auch weiterhin über den direkten Austausch – ganz gleich, ob über Facebook, Instagram, per E-Mail, über unsere Website oder ganz unkompliziert über WhatsApp. Die vielen Kontakte zeigen uns jeden Tag aufs Neue, wie stark unsere Gemeinschaft in Mahlsdorf ist.
Ein Dank gilt auch den Unternehmen, Gewerbetreibenden und Partnern, die uns unterstützen. Für Firmen besteht die Möglichkeit, auf all unseren Kanälen Werbung zu schalten. Diese Unterstützung hilft dabei, einen Teil der laufenden Kosten zu refinanzieren und ermöglicht es uns, „Mahlsdorf Live“ auch weiterhin unabhängig und mit großer Leidenschaft zu betreiben.
Nach zehn Jahren können wir sagen: Aus einer spontanen Idee wurde eine feste Größe in unserem Ortsteil. Doch die wichtigste Geschichte ist noch lange nicht erzählt. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre, auf neue Geschichten, neue Entwicklungen und vor allem auf die Menschen, die Mahlsdorf zu dem machen, was es ist.
Happy Birthday, „Mahlsdorf Live“.
Auf die nächsten zehn Jahre! Mindestens. Und für alle, die nochmal einen Blick zurück werfen wollen, haben wir aus jedem Jahr des Bestehens eine besondere Geschichte ausgewählt. Viel Spaß beim Stöbern und erinnern.
Es war viel los in Mahlsdorf in den vergangenen zehn Jahren, hier ein kleiner Einblick:
2016: Der Möbelkonzern „porta“ errichtete in diesem Jahr sein gigantisches Möbelhaus für rund 50 Millionen Euro an der Pilgramer Straße, mehr als 600 Arbeiter rotierten. Innerhalb kürzester Zeit wuchsen auf dem 120.000 Quadratmeter großen Areal mehrere Rohbauten in den Himmel. Insgesamt wurden 3500 Betonteile verbaut, die Eröffnung fand im Frühjahr 2017 statt.
2017: Ein diebischer Fuchs klaut in Mahlsdorf mehr als 60 Schuhe.
Hier der Originalbericht: Ein Tier mit Sammelleidenschaft. Im Gebiet rund um die Rahnsdorfer Straße ist derzeit ein Fuchs unterwegs und klaut des Nachts von zahlreichen Mahlsdorfer Terrassen die dort abgestellten Schuhe. Diese schleppt der diebische Vierbeiner auf das Gelände der Baumschule André Frank, dort befindet sich offenbar der unterirdische Bau des Tieres. Nahezu jeden Morgen sammeln fleißige Gärtnerinnen nun schon seit Anfang Juni die einzelnen Schuhe und legen sie auf einen Haufen an der Straße, mittlerweile liegen dort mehr als 60 Stück in allen Farben. Eine Vorliebe scheint der Fuchs (oder die Füchsin?) für Crocs zu haben. Grund zur Sorge, etwa die Angst vor Tollwut, besteht aber nicht. Ähnliche Fälle gab es in den vergangenen Jahren in Biesdorf, dem Grunewald, im rheinland-pfälzischen Föhren oder Kittlitz in der Oberlausitz. Marc Franusch von den Berliner Forsten sagte damals, es handle sich um „Spieltrieb“ von Jungfüchsen, die sich mit dem Schuhtick die Zeit vertreiben – und gleichzeitig Beutefang und Handhabung der Beute üben.
2018: Weil zu viel Deko geklaut wurde: Mahlsdorfer Weihnachtshaus bleibt in diesem Jahr dunkel. Hier der Originalbericht: Heinz Hoffmann ist sauer. Stinksauer. Eigentlich würde er in diesen Wochen auf der Leiter stehen und mit hunderten Glühlämpchen, Kugeln, Figuren und Sternen eines der durch zahlreiche Medienberichte bekanntesten Berliner Weihnachtshäuser herrichten. Doch 2018 bleibt die Doppelhaushälfte in der Hönower Straße dunkel. „In den letzten Jahren wurde so viel aus meinem Vorgarten geklaut, da habe ich keine Lust mehr drauf“, ärgert sich der 82-jährige Hoffmann gegenüber „Mahlsdorf LIVE“. „Meine Frau und ich haben schweren Herzens entschieden, in diesem Jahr unser Haus und den Garten nicht zu schmücken, so leid es mir für die vielen Kinder auch tut“.
Erst im vergangenen Jahr waren dem ehemaligen Berufskraftfahrer 135 Euro teure Strahler geklaut worden, im Jahr davor wertvolle Wagen der Modelleisenbahn. Mit Hoffmanns Entschluss geht vorerst eine Tradition in Mahlsdorf zu Ende, seit 1999 verzauberte der Rentner mit viel Licht und weihnachtlichen Tönen die Hönower Straße.
2019: Vom Kinderstar zum Star für Kinder: Der Emil aus „Emil und die Detektive“ ist heute Erzieher in Mahlsdorf
Die blauen wachen Augen, das Wuschelhaar, das verschmitzte Lächeln – auch 18 Jahre später hat sich Tobias Retzlaff nicht verändert. Zumindest äußerlich. Früher, im Jahr 2001, sahen ihn Millionen in der Hauptrolle des Emil im Kino-Hit „Emil und die Detektive“. Sein Leben hat sich, anders als die Optik, hingegen sehr verändert. Heute ist Tobias Retzlaff Erzieher (gerade im dritten Lehrjahr) im Evangelischen Kindergarten in Mahlsdorf.
„Ich habe meinen Traumjob gefunden“, lacht er gegenüber dem „Mahlsdorf LIVE“-Reporter. „Lange konnte ich mir nicht vorstellen mit Kindern zu arbeiten, heute ist es mein größter Spaß“. Seine filmischen Erfahrungen gibt er dabei an die 3- bis 6-Jährigen weiter, zuletzt in einer großen Projektarbeit. Knapp ein Jahr schrieb er mit den Kindern basierend auf dem Märchen der Bremer Stadtmusikanten ein Drehbuch, schrieb mit ihnen Dialoge, ließ die Kleinen schauspielern, mit hochwertiger Kameratechnik filmen, die Tonangel halten und Regie führen. Die Filmschnipsel schnitt Retzlaff in seiner Freizeit zu einem 10-minütgen Film zusammen. Gesehen haben diesen neben den rund 40 beteiligten Kindern auch die Eltern – und waren begeistert. Im Anschluss an die Vorführung gabs von der Kindergarten-Leiterin Heike Wandtke einen selbstgebastelten Oscar. Tobias Retzlaff: „Da ist mein Herz aufgegangen, ich habe mich sehr sehr gefreut.“
Der gebürtige Potsdamer selbst kommt durch seinen Vater, einen Produktionsleiter, schon früh mit Filmsets in Berührung. Unter anderem misch der heute 31-Jährige als Kind bei „Wollfs Revier“, dem „Polizeiruf 110“ oder „In aller Freundschaft“ mit. Der größte Hit aber ist die Hauptrolle als Emil in „Emil und die Detektive“. „Ich habe danach gemerkt, dass ich gar nicht so im Mittelpunkt stehen möchte. Mich zog es eher hinter die Kamera“. Nach der Schule wechselt er an die Filmschauspielschule, bricht diese ab und macht Praktika beim Film. Vor allem der Job des Set-Aufnahmeleiters, also des Organisators rund um ein Filmset, bereitet ihm Spaß. Jahrelang arbeitet er in diesem Beruf – bis ihm ein chaotisches Studenten-Projekt die Lust auf Film verdirbt. „Die Dankbarkeit ist beim Film überhaupt nicht gegeben, es ist immer nur Rumgemecker. Statt selbst froh zu sein, was man in diesem Beruf alles geboten bekommt, herrscht eine Meckerkultur. Ich sehnte mich nach etwas mehr Herzlichkeit.“
Tobias Retzlaff verabschiedet sich von der professionellen Filmbranche und geht mit seiner Freundin Helena auf Reisen. 13 Monate touren die beiden durch Australien und Neuseeland, reisen mit dem Zug durch Asien oder segeln mit einem großen Dreimaster auf die Fiji-Inseln. „Um uns die Weiterreise zu finanzieren, haben wir an unseren jeweiligen Aufenthaltsorten gearbeitet. Ich habe zum Beispiel Autos geputzt oder oft auf Kinder aufgepasst – letzteres fand ich wahnsinnig toll und habe es überhaupt nicht als Arbeit empfunden. Ich hatte die Herzlichkeit, die ich so lange gesucht habe, gefunden“.
Zurück in seiner Wohnung in Reinickendorf beschäftigt er sich mit dem Erzieherberuf – und landet in Mahlsdorf. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl“, lacht er, und fährt sich durchs Wuschelhaar. Und da ist es wieder: Das verschmitzte Lächeln und die wachen blauen Augen.
2020: Schnellauftest auf der Kieler Straße. Im ersten Lockdown musste sich auch die „Mahlsdorf LIVE“-Redaktion beschäftigen. Das brachte uns auf die Idee einer Challenge: „Wer knackt unseren Sprint-Rekord?“ Dutzende versuchten sich am Dialog-Display in der Kieler Straße, der Rekord lag schließlich bei starken 34 Stundenkilometern. Zur Belohnung spendierte unsere Redaktion eine große Flasche Champagner.
2021: Das Leben war ausgehaucht. Das Haus in der Hönower Straße 77 erlebte die Goldenen Zwanziger mit Tänzen im prunkvollen Ballsaal, den Zweiten Weltkrieg, Aufbau und Abriss der Mauer, die Wirbel der Nachwendezeit. Der Verfall aber ließ sich nicht stoppen und so mancher Mahlsdorfer blickte verschämt von der Bushaltestelle auf das Gebäude mit dem bröckelnden braunen Putz und dem windschiefen Dach gegenüber. Bis sich die alteingesessene Mahlsdorfer Familie Müller ein Herz fasst, Geld, Zeit und Kraft investierte – und sich in den vergangenen Monaten daran machte, das Haus zu sanieren. Wir erzählten mit vielen historischen Fotos die Geschichte des Hauses. Hier gibts den ganzen Bericht.
2022: Abschied und Neuanfang: Claudia Dressel übernimmt „Mahlsdorf LIVE“ und „Alles Mahlsdorf“. Hier unser Originalbeitrag:
Puuh, wie fängt man einen solchen Text an? Sachlich oder doch emotional? Vielleicht ist eine Mischung ganz gut. Zunächst der reine Fakt: „Mahlsdorf LIVE“ und „Alles Mahlsdorf“ befinden sich ab sofort in neuer Hand. Claudia Dressel übernimmt die beiden Projekte und wird sie in die Zukunft führen, mehr dazu gibt‘s weiter unten im Artikel. Und nun das, was schwer fällt zu tippen. Nach sechs Jahren übergebe ich, Marcus Böttcher, als Gründer der Facebook-Seite Mahlsdorf LIVE und Mitinitiator und Chefredakteur der Website www.alles-mahlsdorf.de die Geschicke der beiden Projekte aus seinen Händen. Auch wenn es das Herz schwer macht und mit jedem Buchstaben ein großes Stück Wehmut mitschwingt, so ist jedes Ende auch ein neuer Anfang – für mich und meine Familie in Hamburg, in der neuen und alten Heimat.
Ich habe lange damit gehadert, was mit den beiden Projekten zu tun ist. Einfach einstellen und einen Schlusspunkt setzen, kam für mich (eigentlich) nicht in Frage. Zu groß war und ist der Zuspruch und die Freude über Informationen, die mir in all den Jahren von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, entgegengebracht wurde. Vielen vielen vielen Dank dafür. Aber für mich ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen „Auf Wiedersehen“ zu sagen und Abschied zu nehmen. „Mahlsdorf LIVE“ hat fast 10.000 Follower, die Website lesen monatlich Zehntausende Menschen, das Instagram-Profil wächst und wächst. Auf allen Kanälen gibt es Geschichten über und von Mahlsdorfer:innen, es gibt jede Menge Aktuelles aus Politik, Verkehr, Gesellschaft, Kunst und Handel zu erfahren, dazu Wissenswertes und Witziges über den Ortsteil. Und genau damit geht es auch in Zukunft weiter. Mit Claudia Dressel, die ab sofort die Geschicke meiner digitalen Babys übernimmt. Unterstützt wird sie dabei von meinen Partnern und „Alles Mahlsdorf“-Mitgründern Mario Hoppe und Gordon Thielsch.
Die 35-jährige Kaulsdorferin ist ein echtes Plattenkind aus dem Bezirk. Vor mehr als zehn Jahren fing sie an, für die Lokalzeitung „Die Hellersdorfer“ zu arbeiten – und deren Herausgeberin und Eigentümerin sie seit 2019 mittlerweile ist. Zuvor studierte sie Kulturwissenschaften an der Viadrina in Frankfurt/Oder mit den Schwerpunkten Literatur und Linguistik, arbeitete mehrere Monate bei einer deutschsprachigen Zeitung für Südfrankreich, Monaco und die italienische Riviera. Am liebsten ist Claudia mit Stift, Notizblock und Kamera in den fünf Ortsteilen des Bezirks unterwegs, neben Recherchieren, Schreiben und Fotografieren kümmert sie sich um Anzeigenkunden, Zeitungslayout, Website und soziale Medien. Die perfekte Allrounderin für Mahlsdorf also. Und für „Mahlsdorf LIVE“ und „Alles Mahlsdorf“. Ich bin mir sicher, eine Nachfolgerin gefunden haben, die ein mindestens! gleichwertiger Ersatz ist.
Für mich bleibt nun nur ein letztes „Tschüss“. Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir und meiner Familie wird immer hier bleiben. Mahlsdorf und seine Menschen haben ihren Platz tief in unseren Herzen. Wir versprechen, wir kommen wieder.
Bis bald,
Marcus Böttcher
(Erklärung: Mittlerweile ist alles wieder beim Alten. Claudia hat den Staffelstab zurückgegeben, wir danken ihr für ihre tolle Arbeit!)
2023: Gegen die DFB-Elf saß er noch auf der Bank. In der Nacht zu Mittwoch hat es dann mit dem ersten Einsatz für das US-amerikanische Nationalteam geklappt. Beim 4:0-Erfolg seiner Mannschaft gegen Ghana wurde Lennard Maloney (24) in der 65. Minute eingewechselt. Der defensive Mittelfeldspieler von Fußballbundesligist Heidenheim spielte in der Jugend sechs Jahre für Blau-Weiß Mahlsdorf/Waldesruh. Dort bejubelten sie das Debüt des ehemaligen Nachwuchstalents: „Heute Nacht wurde ein Stück Blau-Weiß-Geschichte geschrieben“, vermeldete der Verein in den sozialen Medien. Die ganze Story könnt ihr hier lesen.
2024: Nach dem Triumph am Donnerstag im Kajak-Vierer hat der 25-jährige Kanute Jacob Schopf einen Tag später gemeinsam mit seinem Teamkollegen Max Lemke auch im Kajak-Zweier-Sprint über 500 Meter die Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen in Paris gewonnen. „Ich glaube, ich werde es erst in ein paar Wochen schnallen, dass ich jetzt wirklich Olympiasieger bin. Das ist was für die Ewigkeit“, sagte der in Mahlsdorf aufgewachsen Ausnahmesportler nach seinem ersten Gold-Coup in der ARD. Hier gibts alle Infos.
2025: Mahlsdorf, uns fehlen die Worte! Hunderte Menschen haben heute Nachmittag Kleidung, Haushaltsgeräte, Spielzeug, Decken, Kuscheltiere und und und vorbeigebracht. Tausende Gegenstände und Klamotten sind angekommen, wir sind überwältigt. Vielen vielen Dank! Anlass war eine große Tragödie. Hier alle Infos.
Und 2026? Wird toll. Versprochen!
Danke für alles, Mahlsdorf!





