Nach Angaben des Bezirksamtes entscheidet die Schulleitung derzeit vor Ort über Maßnahmen zum Umgang mit den hohen Temperaturen. Dazu gehören unter anderem die Vermeidung besonders stark aufgeheizter Unterrichtsräume sowie gegebenenfalls eine Verkürzung des Unterrichts. Auch die Hortbetreuung findet nach Angaben der Anfrage in den betroffenen Räumen statt. Klare Worte findet das Bezirksamt zur Frage privater Klimageräte. Eltern sollten nach Auffassung der Verwaltung „keine eigenen Geräte für die Schule bereitstellen“. Stattdessen verweist der Bezirk auf organisatorische Möglichkeiten sowie auf das flexible Schulbudget. Über dieses könnten Schulen geeignete Ausstattungsgegenstände beantragen und finanzieren.
Für die Trinkwasserversorgung sieht der Senat hingegen keine Probleme. An der Friedrich-Schiller-Grundschule ist bereits ein Wasserspender installiert. Hintergrund ist ein Programm der Senatsverwaltung für Bildung und der Berliner Wasserbetriebe, das seit 2020 alle Berliner Grundschulen mit Wasserspendern ausstattet.
Zur Verantwortung für mögliche gesundheitliche Folgen erklärt das Bezirksamt, dass Lehrkräfte sowie pädagogische und nichtpädagogische Mitarbeitende im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht verpflichtet seien, geeignete Maßnahmen zum Schutz der Schülerinnen und Schüler vor Hitzebelastung zu treffen. Langfristig verweist der Senat auf die Berliner Schulbauoffensive. Bei Sanierungen und Neubauten sollen Maßnahmen zum Hitzeschutz künftig stärker berücksichtigt werden. Dazu zählen Sonnenschutzverglasungen oder außenliegende Sonnenschutzanlagen, eine klimaangepasste Gestaltung der Schulhöfe mit mehr Grünflächen sowie weitere bauliche Maßnahmen zur Reduzierung der sommerlichen Wärmebelastung.
Konkrete Termine für Verbesserungen an der Friedrich-Schiller-Grundschule nennt die Senatsantwort allerdings nicht. Nach Angaben des Bezirksamtes können entsprechende Maßnahmen im Rahmen der jährlich zur Verfügung stehenden Bau- und Investitionsmittel umgesetzt werden.





