Sanierung der Lemkestraße soll im Frühjahr weitergehen

Die Sanierung der Lemkestraße geht in die nächste Runde. Aktuell läuft die Ausschreibung für den zweiten Bauabschnitt zwischen Sudermannstraße und Lemkestraße 44. Wie der Grünen-Abgeordnete Stefan Ziller über eine parlamentarische Anfrage in Erfahrung bringen konnte, geht es in 2024 um das Teilstück zwischen Sudermann- und Lenbachstraße. Dabei werden die Fahrbahn und Seitenbereiche grundhaft erneuert, vorhandene Baumscheiben vergrößert und eine neue Straßenbeleuchtung installiert. Der Baubeginn ist für dieses Frühjahr avisiert.

 

Für den kompletten Bauabschnitt bis zur Hausnummer 44 hat das Bezirksamt ein bis zwei Jahre veranschlagt. Das vieldiskutierte, noch von der Vorgänger-Zählgemeinschaft im Bezirk auf den Weg gebrachte Modellprojekt „giftarmer, regendurchlässiger, radfreundlicher Belag” für die Lemkestraße wurde von der Prüfstelle für Bauplanungsunterlagen bei der Senatsverwaltung im Wesentlichen durchgewunken. Es wurden allerdings Festlegungen zur Verwendung von Großsteinpflaster in den je 1,25 Meter breiten Randbereichen und hinsichtlich der Abgrenzung zur Asphaltdecke getroffen. Die Fahrgasse in der Mitte soll vier Meter breit werden. Ursprünglich waren je 1,50 breite Pflasterstreifen und eine 3,50 breite asphaltierte Fahrbahn geplant.

 

Nach Auskunft der für Straßen und Grünflächen zuständigen Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic (CDU) müssen bzw. mussten im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben Lemkestraße noch vier Winterlinden gefällt werden, unter anderem vor der Hausnummer 40. Der Bezirk plant 17 Neupflanzungen zwischen Sudermann- und Lenbachstraße.

 

Wann es mit dem dritten und vierten Bauabschnitt weitergehen kann, steht indes noch nicht fest. Die Terminierung erfolge „in enger Abstimmung mit den Berliner Wasserbetrieben, die dort umfangreiche Vorleistungen erbringen müssen, bevor die Straßenbauarbeiten beginnen können“, teilt das Bezirksamt mit.

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