Das neue Jahr dürfte aufgrund des neuen Berliner Baumgesetzes zahlreiche neue Bäume für Mahlsdorf bringen. Bereits jetzt schon klar sind 33 Neupflanzungen im Frühjahr, die allermeisten entlang der B1.
Anfang November beschloss Berlin das „Baumgesetz“ (offiziell ein Klimaanpassungsgesetz). Es zielt darauf ab, die Stadt grüner zu machen, indem bis zum Jahr 2040 eine Million zusätzliche Bäume gepflanzt werden sollen, um etwa den Hitzeschutz zu verbessern.
„Das neue Gesetz ist eine großartige Chance, Berlin klimaresilient aufzustellen. Doch dafür müssen die Bezirke auch personell und finanziell gestärkt werden. Sie brauchen genügend Mittel, um die Pflege und Erhaltung der neuen Bäume sowie der Bestandsbäume leisten zu können“, so der Grünen-Abgeordnete Stefan Ziller. Damit die Umsetzung schnell geht, hat die grüne Fraktion in der Marzahn-Hellersdorfer Bezirksverordnetenversammlung einen Antrag für ein Baumsofortprogramm eingereicht. Dieser befindet sich derzeit zur Bearbeitung im Hauptausschuss, daraus soll eine Liste aller offenen, bepflanzbaren Baumscheiben aus dem Grünflächeninformationssystem vorzulegen. Stefan Ziller: „Ziel ist im Frühjahr 2026 rechtzeitig zur Pflanzsaison so viele dieser Standorte wie möglich mit neuen Bäumen zu bepflanzen.“
Noch aus der Zeit vor dem Baumgesetz ist die Stadtbaumkampagne. Für 2026 wurden vor kurzem von der Senatsverwaltung für Klimaschutz und Umwelt die Standorte für die Frühjahrspflanzungen veröffentlicht. In Mahlsdorf sind es insgesamt 33 neue Bäume. 31 davon werden allein entlang des Mahldorfer Abschnitts der B1 gepflanzt, von der Ortsteilgrenze zu Kaulsdorf an der Kreuzung mit Kressenweg und Am Kornfeld bis hin zur Landesgrenze mit Brandenburg. Dabei ist ein bunter Mix aus Arten wie der Virginischen Traubenkirsche, der Gelben Pavie, der Esskastanie, Japanischen Zierkirsche sowie der Rosaroten Scheinakazie.
Zudem soll vor die Akazienallee 19a ein Säulenförmiger Spitzahorn und vor die Voltastraße 2 eine Gelbe Pavie gepflanzt werden. „Wie in den Vorjahren können die Standorte trotz vorheriger sorgfältiger Vorprüfung noch variieren. Erfahrungsgemäß stellen sich einzelne Standorte im Nachhinein als ungeeignet heraus“, so Stefan Ziller.





