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Bahn verspricht zahlreiche Verbesserungen am Bahnhof Mahlsdorf

126 Jahre ist der Bahnhof Mahlsdorf mittlerweile alt, die letzte Grundsanierung des Empfangsgebäudes datiert bereits aus dem Jahr 1987. Der Bahnhof ist in die Jahre gekommen. Seine letzten Wochen als Mahlsdorfer Wahlkreisabgeordneter nutzte der CDU-Politiker Mario Czaja deshalb auch, um auf die problematischen Punkte des alternden Halts hinzuweisen. In mehreren Schreiben an die Deutsche Bahn bemängelte der am vorletzten Sonntag in den Bundestag gewählte 46-Jährige etwa die defekte Bahnhofsuhr, die schlechte Beleuchtung, eine fehlende Beschilderung des Regionalbahnsteigs aber auch die starke Verschmutzung durch Taubenkot und die Rattenprobleme. Und siehe da, der Großkonzern reagierte, schickte den Qualitätsbeauftragten der Deutschen Bahn für die Länder Berlin und Brandenburg, Holger Auferkamp, zur persönlichen Inaugenscheinnahme nach Mahlsdorf.

 

In dem Vor-Ort-Termin sicherte dieser gegenüber Mario Czaja zahlreiche Verbesserungen vor, die auch in einem Schreiben vom Leiter des Bahnhofsmanagements sowie vom Leiter der Produktionsvorbereitung und -steuerung bestätigt wurden:

 

– die vom Taubenkot betroffenen Flächen werden jetzt regelmäßig gereinigt – kaputte Lampen sollen repariert werden
– es sollen für das Sicherheitsgefühl zusätzliche und hellere Lampen installiert werden
– noch im Herbst werden Graffiti entfernt
– die Bahnsteiguhr wird repariert
– es wird ein DB-Schild für den Regionalbahnhof angebracht

– im Jahr 2022 soll die Beschallungsanlage erneuert werden

– es wird über eine effektive Lösung beraten, wie nach dem Neubau der Eisenbahnbrücke im Zuge der „Verkehrslösung Mahlsdorf“ den Taubennestern entgegen gewirkt werden kann

– die Bahn möchte im Umfeld des Bahnhofs ein öffentliches WC realisieren („Alles Mahlsdorf“ berichtete)

 

Alle Probleme ließen sich jedoch nicht lösen: Die derzeit leerstehende Gewerbeeinheit im Bahnhof gegenüber dem „Backwerk“ lässt sich derzeit nicht neu vermieten. Dazu seien sehr hohe Investitionen erforderlich. Die Rattenplage, verursacht durch das ständige Füttern der Tauben auf der dem Bahnhof gegenüberliegenden Grünfläche („Alles Mahlsdorf“ berichtete), konnte trotz Bekämpfungsmaßnahmen mit Gift noch nicht in den Griff bekommen werden. Auch das Thema  „Fahrradleichen“ sprach Czaja bei Holger Auferkamp an. Allerdings entgegnete dieser, dass die Bahn nicht das Recht hätte, die dauerhaft angeschlossenen und höchstwahrscheinlich vergessenen Altfahrräder zu entfernen.

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