
Fehlen soziale Kontakte, kann das Menschen krank machen und deren Lebenserwartung verringern. Die WHO hat Einsamkeit bereits zum globalen Gesundheitsproblem erklärt. Denn die Zahl der Betroffenen nimmt weltweit zu. Für alle, die ein Problem damit haben, allein zu sein, gibt es jetzt ein neues Angebot im Mahlsdorfer PestalozziTreff (Pestalozzistraße 1a).

Was lange währt, wird endlich gut: Eigentlich sollte die völlig beschmierte östliche Klinkerwand am S-Bahnhof Mahlsdorf schon im Herbst mit Graffitikunst aufgemotzt werden (wir berichteten). Dann aber schaltete sich die untere Denkmalschutzbehörde ein und es wurden noch ein paar Extra-Abstimmungsrunden gedreht. Jetzt ist es vollbracht. Ende letzter Woche haben drei Profis der Kreativagentur 0815 Industries unter den Augen vieler neugieriger Passanten ein zwei Meter hohes und 30 Meter breites Kunstwerk kreiert und damit den schmuddeligen Bereich rund um die Fahrradabstellanlage gehörig aufgewertet.

Auf der Straße Alt-Mahlsdorf wird eine neue Baustelle eingerichtet. Am Montagmorgen, 5. Februar, sollen laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) stadtauswärts vor dem Hultschiner Damm Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn beginnen. Bis voraussichtlich 16. Februar muss die B1/B5 dafür auf einen Fahrstreifen verengt werden.

Bei einer Müllsammelaktion entlang der Waldpromenade in Mahlsdorf-Süd haben Kinder der Kita „Haus am Wald“ (Kiekemaler Straße 7) am Samstagvormittag jede Menge Unrat beseitigt, der von den „Großen“ achtlos in der Landschaft zurückgelassen wurde. Mit Müllbeuteln, Handschuhen und Greifzangen durchkämmten sie das Dickicht und die Spazierwege. Begleitet wurden sie von ihren Eltern, dem Entsorgungsunternehmen Alba und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Mario Czaja.

Sylvia Mielecke, Jahrgang 1959, dürften einige Mahlsdorfer von diversen Ausstellungen in der Stadtteilbibliothek oder im heutigen Café „Kunst & Krümel“ kennen. Doch die gelernte Maschinenbauzeichnerin und studierte Kraftwerkstechnikerin malt nicht nur leidenschaftlich gern mit Acrylfarben. Sie kann auch schreiben – am liebsten Kurzgeschichten, die sie nun unter dem Titel „Wer kennt schon Mahlsdorf?“ veröffentlicht hat.

Am 27. Januar wird wieder weltweit an die Millionen Opfer der menschenverachtenden NS-Herrschaft erinnert. An diesem Tag jährt sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee zum 79. Mal. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz in Marzahn-Hellersdorf lädt zu diesem Anlass zu einem stillen Gedenken an verschiedenen Orten im Bezirk ein. Zwei der insgesamt acht Veranstaltungen finden in Mahlsdorf statt.

Ein vergriffener Klassiker der queeren Literatur kehrt in den Buchhandel zurück: Der Jaron Verlag hat die von Peter Süß verfasste Charlotte-von-Mahlsdorf-Biografie „Ich bin meine eigene Frau“ neu aufgelegt. Sie ist ab 1. Februar wieder erhältlich – natürlich auch im Gründerzeitmuseum (Hultschiner Damm 333), wo bereits einige Exemplare angeliefert wurden. Das erstmals Anfang der 90er erschienene Werk ist fast schon ein kleines Muss für alle Mahlsdorfer.

Deutschlandweit gibt es 36.000 Kfz-Werkstätten. Um die besten Betriebe für ihre Arbeit zu prämieren, hat der Teilegroßhändler Wessels & Müller (WM) gemeinsam mit dem Online-Portal autoservice.com erstmals die „Werkstatt des Jahres“ gekürt. Als einzige Berliner Werkstatt war der Lackprofi an der B1 (Alt-Mahlsdorf 121 C) unter den Nominierten. Und auch wenn es mit dem Award diesmal nicht geklappt hat, kann Inhaber Marco Klebe stolz auf sein Team sein. In diesem Jahr will er sich erneut um die Auszeichnung bewerben. Denn der umtriebige Geschäftsführer investiert einmal mehr in den Standort, um die Abläufe im Unternehmen weiter zu optimieren und den Service für die Kunden noch ein bisschen höher zu schrauben.

Bücher sind wahre Wunderwerke. Sie können unsere Fantasie beflügeln, den Blick in neue Welten öffnen, uns inspirieren, unterhalten, informieren, trösten, ablenken, aufmuntern und noch viel mehr. Mit der ersten Mahlsdorfer „Lesenacht entlang der Tram 62“ möchten verschiedene Akteure aus dem Ortsteil am Freitag, dem 16. Februar, einer der schönsten Freizeitbeschäftigungen öffentlich ganz viel Raum und Zeit geben. Ein ähnliches Format hat sich seit 2017 in Marzahn mit der „Lesenacht an der M8“ äußerst erfolgreich etabliert. Wäre doch gelacht, wenn Mahlsdorf das nicht auch schafft.

Obwohl die Bauarbeiten gerade erst anlaufen, hat das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf am Dienstag die Gründung der neuen Integrierten Sekundarschule (ISS) in der Landsberger Straße 178 zum kommenden Schuljahr 2024/25 beschlossen. Das heißt, Sechstklässlerinnen und Sechstklässler können die neue Schule bei der Oberschulanmeldung im Februar bereits auf ihre Wunschliste setzen. Zum Start werden vier siebte Klassen eröffnet. Der Haken daran: Bis zur Fertigstellung des Gebäudes müssen die Jugendlichen voraussichtlich in Lichtenberg zur Schule gehen.